*** Andreas Winnenwieser ***

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Andreas

Winnenwieser

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Anna

Winnenwieser-Bösch

... Eltern von ...

Andreas

Winnenwieser

* So, 1819-07-11
† Sa, 1907-03-16

... verheiratet mit ...

...

 

⚭ Di, 1843-05-16

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Anna

Winnenwieser-Führer

... verheiratet mit ...

...

 

⚭ So, 1864-05-22

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Luzia

Winnenwieser-Guler

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Andreas Winnenwieser

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Florian Winnenwieser


*** Report ***


Personalien

Name

Andreas Winnenwieser

Bürger von

Grabs, SG

Geboren am

1819-07-11 in Grabs, SG

Taufe am

1819-07-11 in Grabs, SG
Taufpate: Mathias Vetsch
Taufpatin: Catharina Schlegel

Gestorben am

1907-03-16

Religion

evangelisch

Wohnort(e)

Grabs, SG (1819, 1870); Walenstadt, SG (1878); Kobelwies, Altstätten, SG (1878)


Eltern

Vater

Andreas Winnenwieser (1787-02-21 bis 1869-09-22)

Mutter

Anna Winnenwieser-Bösch (1782-11-03 bis 1866-09-05)


Partner

Ehefrau

Anna Winnenwieser-Führer (1816-02-07 bis 1854-03-17)
Hochzeit am 1843-05-16 in Grabs, SG
Kommentar: Verkündung am 7. Mai 1843

Ehefrau

Luzia Winnenwieser-Guler (1834-02-14 bis 1905-03-09)
Hochzeit am 1864-05-22 in Grabs, SG


Kinder

Sohn

Andreas Winnenwieser (1844-02-11)

Sohn

Florian Winnenwieser (1869-11-05 bis 1895-12-11)


Andreas kaufte im Februar 1878 das Haus von Elisas Gräs[s]le in Kobelwies für 21'200 Franken. Dieses Haus zündete er im Jahre 1879 an (Brandstiftung).

 

Bürgerregister Grabs

Die erste Frau wurde hier 'Anna' genannt.

Andreas Wannenwieser (1819-1907)

Quelle: Bürgerregister Grabs Band 1

 

Betrügerischer Bankrott (1870)

Es stand der Vorwurf im Raum, dass Andreas Winne[n]wieser im Juni 1868 bei seinem Konkurs Effekten beiseite geschafft hatte, in der Absicht seine Gläubiger zu schädigen. Von diesem Vorwurf wurde er freigesprochen, hingegen hat er in seine Wohnung in Baschär bei Ragaz Gegenstände im Wert von etwa 200 Franken verheimlicht. Dies brachte ihm drei Monate Gefängnis ein.

Andreas Wannenwieser ()1819-1907)

Quelle: Brandfall 1879 (Staatsarchiv SG, GA 2/139)

 

Brandstiftung

In der Nacht auf den 2. April 1879 um 1:30 Uhr läutete das Forstglöcklein Sturm. Im Unterkobel (Altstätten) brannten 5 Wohnhäuser und 5 Scheunen. Der Brand war in der Scheune des Andreas Winnenwieser ausgebrochen. Landjäger Baumgartner war später vor Ort. Nur die Frau Winnenwieser und die Kinder waren im Hause des Nachbarn Johann Baptist Geisser anzutreffen. Ihr Mann war nicht da. Frau Winnenwieser hatte Schuhe und Strümpfe von Frau Geisser erhalten, die Kinder hatten nur die Nachthemden an, ein Knabe war nackt. Frau Winnenwieser gab an, dass ihr Mann seit zwei Tagen bei Johannes Dietrich im Hard war und dort das Vieh fütterte. Bezirksammann Segmüller und Landjäger Baumgartner machten sich auf den Weg nach Hard. Andreas Winnenwieser hatte bei den Dietrichs auf dem Kanapee geschlafen. Am folgenden Tag wurde in der Scheune des Johannes Dietrich, unter dem Emd versteckt, drei grosse Maltersäcke voll Mobiliar (vor allem Bettzeug, Hemden, etc.). Der Schaden an Wannenwiesers Haus und Scheune betrug 2800 Franken (er war bei der Schweizer Feuerversicherungs-Gesellschaft Helvetia versichert). Die Branstiftung schien erwiesen zu sein, denn sowohl Andreas, als auch seine Frau wurden noch am frühen Morgen desselben Tages in Untersuchungshaft genommen.

Samuel Haltiner und sein Vieh starben in den Flammen, seine Tochter Magdalena wurde stark verbrannt. Schaden an Haus und Scheune: 5000 Franken. Ebenso wurde der Nachbar Burkhard Beusch stark verbrannt. Schaden an Haus und Scheune: 4600 Franken. Ferner Johann Baptist Geisser "Schusters". Schaden an Haus und Scheune: 5000 Franken. Letztlich Jakob Justus Dort. Schaden an Haus und Scheune: 5200 Franken.

Verhöre:

Der neunjährige Sohn Florian Winnenwieser sagt aus, dass er am 1. April zu Bett gegangen war und nur Maria und Christina blieben noch auf. Er schlief, bis die Mutter rief: "Geschwind stehet auf; das Haus brennt." Er war ohne Hemd im Bette. Peter und Margaretha standen schon draussen. Der Vater war in jener Nacht nicht daheim. (Florian weigerte sich das Protokoll mit Namen zu unterzeichnen.) Maria Winnenwieser sagt aus, dass der Vater um die 14:30 Uhr nach Hard gegangen war um zu füttern. Christian und Florian hatten ihm zum Nachtessen zwei Stück Brot gebracht. Die vier kleinen Kinder gingen etwas früher ins Bett als die Mutter, Christina und Maria. Sie hatten das Nachtessen bereits eingenommen, als die Kinder gegen 17 Uhr aus der Schule kamen. In der Stube hatten sie die Lampe brennen. Maria hatte gehäkelt, die Mutter hat gestrickt, die Christina vermutlich auch gehäkelt. Um 21 Uhr gingen alle zu Bett, die Lampe hatten sie in die Kammer mitgenommen, wo sie die Mutter löschte. Sie schlief dann bis die Mutter rief: "Steht auf, es brennt im Stall!" Die Mutter hatte bereits den Peter und die Margaretha aus der Kammer bei sich. Maria folgte der Mutter ins Freie ohne Zeit sich anzukleiden. Sie war "baarhemd". Sie besammelten sich beim Nussbaum, welcher sich ein Stück unter dem Hause der Geisser sich befand. Dann kam auch die Mutter mit den Caspar. Die Schwester Christina leidet seit 5 Jahren an Fallsucht. Seitdem sie in Kobelwies wohnten, hatten sie beim "Rüthener Doktor" gedoktert. Alle acht Tage hat die Schwester einen Anfall bekommen. Der Doktor gab ihr ein rotes Fläschlein. Von diesem musste sie bei ersten Anzeichen etwas einnehmen. Manchmal konnte die Medizin aus diesem Gütterlein dem wirklichen Eintreten des Vorfallles vorbeugen. Maria machte weiterhin sehr detaillierte Angaben zur Brandnacht (mehrere Seiten im Protokoll). Johann Baptist Geisser, Zimmermann (45 Jahre alt), wurde von seiner Frau aufgeweckt, welche eine Helle beobachtet hatte. Am Fenster sah er, dass der Stades des Winnenwieser in vollem Brande war. Danach wurde auch das Haus von Samuel Haltiner und kurz darauf das Haus von Justus Dort vom Feuer ergriffen. Dana schaute er zum Schwager Johann Baptist Geisser "Schusters". Caroline Geisser geb. Gächter, 35 Jahre alt, wurde gegen Mitternacht wach. Kurz nach 1 Uhr kamen Frau und Kinder Winnenwieser jammernd und schreiend an. Die Frau war mit einem Rock bekleidet, ohne Jacke und ohne Schuhe, die Kinder hatten nur ihre Hemden an, ein Knabe war ganz nackt. Johann Baptist Geisser "Schusters", Bauer, ist in besagter Nacht ohne äussere Veranlassung aus dem Schlaf halb aufgewacht und sah eine auffallende Helle. Sogleich weckte er seine Frau. Ein Blick durch das Nebenstubenfenster, zeigte ihm, dass das Haus des Nachbarn Samumel Haltiner in hellen Flammen stand. Frau und Kind sind zum Vatter Geisser hinauf, das Vieh konnte er noch hinauslassen. Sonst konnte er nur noch einige Decken und eine Kettenstichstickmaschine retten. Das Mobiliar war unversichert. Nachdem das Haus niedergebrannt war (um etwa 3 Uhr morgens), ging er mit seiner Frau zu seinem Bruder Ferdinand nach Hub. Unterwegs traf er (beim Steg über den Flussgraben) den Andreas Winnenwieser, welcher in entgegengesetzter Richtung von der Hub herkam. Christina Geisser geb. Dietsche erwachte ohne äussere Veranlassung und sah eine Helle. Danach sah sie, dass Samuel Haltiner's Haus schon nahezu abgebrannt war. Die beiden Töchter Haltiner's riefen, dass sie doch schnell hinauskommen mögen. Sie trugen nur ihre Hemden. Christina glaubte befürchtete, dass auch ihr Haus in Flammen stand. Ihr Haushalt bestand aus ihr und ihrem Mann, zwei Kindern, der Mutter des Ehemanns und eine seiner Schwestern. Elias Gräs[s]le, 68 Jahre alt, evangelisch von Lienz, verkaufte im Februar 1878 sein Haus und seine Scheune an Andreas Winnenwieser. Zwischen der Küche und der Scheune befand sich nur eine Bretterwand von etwa 3 Zoll Dicke. In der Bretterwand befand sich eine Öffnung durch welche die Katzen "ein- und ausschloffen". Die Stiege von der Küche aus bis aufs Vorbrüggele (Gang vor den beiden Räumen) hatte etwa 8 Tritte. Der Gang zwischen der Bretterwand und den Räumen war etwa 10 Fuss breit. Vor den beiden Räumen war die Scheidewand nur etwa 2 Zoll dick und bestand aus alten Brettern, welche waagrecht aufeinander gelegt waren. Johannes Dietrich's Ehefrau Theresia geb. Rechsteiner, 40 [?] Jahre alt, im Hard, erklärte, dass Andreas Winnenwieser etwa 3 bis 4 Wochen seine Kühe bei ihnen am Futter hatte. Er kam täglich am frühen Morgen in den Stall, fütterte und brachte die Milch dem Käser Dörig in die Au. Nachmittags kam er zwischen 15 und 16 Uhr und es wurde 19 bis 10 Uhr bis er wieder heimwärts begab. Sie will nichts davon gewusst haben, dass er Säcke mit Waren bei ihnen lagerte. Johannes Dietrich, Schmied, 29 Jahre alt, in Eichberg (ehemals Wirt zum Sternen), dagte aus dass Frau Elisabeth Walt "Ammanshanslis" gesagt habe, dass Winnenwieser vor ihrem Haus mit einer Tanse Milch auf den Käser gewartet habe. Dieser habe sie gefragt, was mit dem Sternenwirt geschehen sei, dass er sein Haus angezündet habe (obwohl sonst niemand glaubte, dass dieser sein Haus angezündet habe)? wurde in der Brandnacht durch seine Frau aufgeweckt Jacob Justus Dort, Bauer, 65 Jahre alt (bürgerlich von Flums) wurde durch seine Frau geweckt, welche wiederum durch das bei ihnen wohende Mädchen 'Apolonia' (16 Jahre alt) durch Rufe aufmerksam gemacht wurde. Als er hinausschaute, war das Haus von Winnenwieser bereits in vollem Brand und auch das Haus vom Samual Haltiner brannte. Er riet der Frau, den beiden Kindern und der Apolonia zum raschen Aufbruch. Das Mobiliar war versichert, aber zu wenig hoch. Magdalena Haltiner geb. Haltiner (Bäuerin, 1821 - & dagger; 1889), Wittwe des Samuel Haltiner (6. Juli 1817 - † 2. April 1879), sagte, dass der Wind die Flammen von Winnenwiesers Haus zu ihrem Haus getragen hatte. Sie merkten nichts, bis das Haus bereits in Flammen stand. Sie schlief mit den Töchtern Magdalena (21 Jahre alt) und Bertha (16 Jahre alt) in der Nebenstube. Ihr Mann Samuel schlief in der Kammer ob der Stube. Neben ihm schlief in einer anstossemnden Kammer der Geheusig [?] Jakob Rechsteiner. Sie wurde durch den Schrei von Magdalena aufgeweckt. Diese sprang nakend aus der Küche hinaus und wollte löschen, doch alsbald schrie sie laut, sie hatte schon stark gebrannt. Die Mutter (nur im Hemd) und die jüngere Tochter liefen hinaus. Von ihrem Mann und von Jakob Rechsteiner hatte sie nichts gehört. Die älteste Tochter hatte sich so verbrannt, dass sie im Spital verpflegt und ärztlich behandelt werden musste. Ihr Mann hatte in den Flammen den Tod gefunden. Die Tochter Magdalena Haltiner (22 [!] Jahre alt), kam unmittelbar vor dem Verhör aus dem Spital in Altstätten. Sie hatte sich an den Armen und am Nacken verbrannt. In der besagten Nacht wurde sie durch einen lauten Schrei des Vaters, der in der Kammer schlief, aufgeweckt. Sie weckte schnell die Mutter und die Schwester und ging in die Küche, wo sie noch löschen wollte. Aber plötzlich kam eine fürchterliche Hitze, welche ihr den Rücken verbrannte. Der Vater fand den Tod in den Flammen. Sebastian Gächter "Geigers" wohnte im ersten Haus unter dem Bad Kobelwies (etwa 500 Schritte von Winnenwieser's Haus entfernt). Er sagte aus, dass er nicht gesehen habe, wie Winnenwieser Waren beiseite geschafft habe. In der besagten Nacht wurde er durch sein krankes Kind geweckt und so das brennende Haus der Winnenwieser gesehen. Johannes Dietrich, 38 Jahre alt, Bauer im Hard, sagte aus, dass Andreas Winnenwieser 6 Kühe bei ihm eingestellt hatte und diese fütterte. Normalerweise ging Andreas nach Hause; nur in den beiden Nächten vom 30. März auf den 1. April blieb er bei ihm und schlief in der Stube auf dem Kanapee (nachdem er vorgeschlagen hatte im Stall zu übernachten). Andreas erzählte dabei von seinem Schicksal und zug sich um 10 Uhr aufs Kanapee zurück. Als später 'Fürio' gerufen wurde, ging dieser zum Fenster und fragte: "Wie spät ist es?". Johannes war es, als ob Andreas sich hätte "flinker" auf den Weg machen sollen. Zuerst ging er noch in den Stall und verliess diesen erst, als es in der Kapelle (vis-à-vis des Hauses von Dietrich) Sturm läutete. Er sprach noch kurz mit dem Messmer Dietsche vor der Kapelle. Nach etwa 1½ Stunden kam er wieder ins Haus zurück. Es war auffallend, wie er sich nicht um Haus und Kinder gekümmert hatte. Er sass danach ganz ruhig auf dem Kanapee und blieb in Schuhen und Kleidern. Als der Bezirksammann ans Fenster klopfte war er sofort in Bereitschaft. Johannes glaubte nicht, dass Andreas das Haus zwischen 10 und 12 Uhr unbemerkt hätte verlassen können. Die Türe des Hauses liess sich nicht ohne Geräusch öffnen. Ebenso verhielt es sich mit dem Fenster. Franz Anton Koller's Ehefrau Franziska geb. Inauen, 48 Jahre alt, in Kobelwies erwähnte dass Landjäger Baumgartner bei ihnen Nachfrage gehalten hätte. Sie erinnerte sich, dass Frau Winnenwieser an diesem Tage eine Wäsche gehalten hatte. Sie konnte jedoch nichts zur Wäsche sagen. Kurz nach 12 Uhr (nachts) kam der Nachbar Carl Stieger in ihr Haus und verlangte für seine sich in Nöthen befindliche Frau einige Spezereien. Nachdem ihm ihr Mann Schmalz gegeben hatte, begab sich Stieger sogleich wieder fort. Ihr Mann setzte sich auf die Ofenbank und rauchte eine Pfeife. Da es ihn zu frieren anfing begab er sich wieder zu Bette, nachdem er vorher noch zum Fenster hinaus geschaut hatte. Er schlief sogleich ein. Franziska hatte aber Mitleid mit der Nachbarin und konnte nicht schlafen. Als sie zum Fenster hinaussschaute stand die Scheune der Winnenwieser schon in Flammen. Sie rief dem Manne und theilte ihm dies mit. Seine erste Red war: "Hett er das doch gethan wann kein solcher Wind gegangen wäre." Vom Schlafzimmer sah man gerade ins Feuer hinein. Von Hilferufen oder Schreien war nichts zu hören. Kollers Haus war an der Strasse auf der man in Geis[s]ers herauf kommt, wohin sich Winnenwiesers begeben, nicht 200 Schritte entfernt. Franziska gab auch an, dass Winnenwieser's Scheune überaus schlecht und baufällig war - sie war dem Zusammenfallen nahe. Burkhard Beusch , 57 Jahre alt, Heuer, sagte, dass er in der Nacht durch einen Schein vom Haltiner'schen Haus aufgeweckt wurde. Er begab sich zum Fenster der Nebenstube. Das Haus des Haltiner stand in vollen Flammen. Er sah auch dass das Haus der Winnenwieser der Ursprung des Brandes war und nahm sofort an, dass er dieses angezündet habe (er wusste, dass Winnenwieser ausgeschätzt war). In Burkhard's haus war noch seine Frau, sein Sohn, ader aber halb stumm und gehörlos war, die Tochter Magdalena (19 Jahre alt) und die Schwester seiner Frau, Barbara Egli (von Haag, etwa 50 Jahre alt). Er sah, dass auch seine Scheune brannte und sprang hinaus und liess die Kühe hinaus. Die 5 Schafe waren schwieriger. Er musste sie hinauswerfen. Die Hitze war schon so gross, dass er es nicht mehr aushielt und es nicht mehr wagte ins Haus zurückzukehren. Seine Leute waren inzwischen beinahe nakend aus dem Haue gekommen. Sogar die Barschaft aus Fr. 200 bestehend in Banknoten und etwas Silber musste zurückgelassen werden. DIe Scheune der Winnenwieser war in schlechtem baulichen Zustande. Eine Säule gegen den Bach hin war so morsch, dass sie ein Mann leicht meggen hätte; ebenso war die Stallwand so angefault, dass sie ohne Werkgeschirr mit blosser Hand hätte eingedrückt werden können. Auch das Dach war schlecht. Burkard war wegen der Brandwunden and dem Händen 18 Tage lang im Spital, dadurch lief eine Rechnung von 45 Franken auf. Johann Baptist Geisser, Kamarb... (44 Jahre alt), sagt, er sei im Hause Winnenwieder nie weiter gekommen als bis in die Stube durch den vorderen Teil der Küche. Die Scheidewand zwischen Haus uns Scheune war lotterig.

Urteil: Zuchthausstrafe von 10 Jahren, Übernahme von 22'315 Franken für die Brandversicherungsanstalt.

Andreas Wannenwieser ()1819-1907)

Quellen: Die Ostschweiz, 13. August 1879 und Die Ostschweiz, 14. August 1879

 

WANTED! Signalement!

Grösse 166 cm, graue Haare / Bart, graue Augen, gute Zähne, gesunde Gesichtsfarbe.

Andreas Wannenwieser ()1819-1907)

Quelle: Brandfall 1879 (Staatsarchiv SG, GA 2/139)

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 09.07.2026)
Letzte Änderung der Daten: 2025-08-02
Quellen: Grabs (evangelisch-reformiert), Taufen 1780-1824; Brandfall 1879 (Staatsarchiv SG, GA 2/139)
 
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