*** Maria Silvia (Silvia) Hutter ***

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Robert

Hutter

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Maria Karolina (Karolina)

Hutter-Keel

... Eltern von ...

Maria Silvia (Silvia)

Hutter

* Mo, 1925-07-06

... verheiratet mit ...

...

 

 

 

...


*** Report ***


Personalien

Name

Maria Silvia (Silvia) Hutter

Bürgerin von

Kriessern, Oberriet, SG

Geboren am

1925-07-06 in Kriessern, Oberriet, SG

Taufe am

1925-07-07 in Kriessern, Oberriet, SG
Taufpate: Lorenz Hutter
Taufpatin: Paula Keel

Beruf(e)

Wirtin zum Adler

Wohnort(e)

Kriessern, Oberriet, SG (1925)


Eltern

Vater

Robert Hutter (1897-05-12 bis 1946-09-21)

Mutter

Maria Karolina (Karolina) Hutter-Keel (1895-03-27 bis 1962-05-13)


Geboren um 8:30 Uhr. Getauft durch Pfarrer H. Wicki. Gefirmt am 30. Juni 1934 in Kriessern.

Wuchs im Gasthaus Adler auf. Nach dem Tod der Mutter (welche mit ihrer Autorität die Gäste fest im Griff hatte) wirtete sie noch 9 Monate allein, hatte aber zuwenig Autorität bei den Gästen. Anfangs Februar 1963 war ein letztes Schauturnen, dann wurde der Adler geschlossen.

Silvia hätte den Adler verpachten müssen, oder aber es drohte ein Rückfall ihrer Lungenkrankheit. Sie kam in ihrer Jugend für 1 Monat ins Spital in Altstätten (dort kam der Dr. Jakob Steiger, Chefarzt von Walenstadtberg, welcher Spezialist war). Er meinte, die Lunge sei übersät mit hirsegrossen Tüpfli / Schegga und die Lunge sei in 8 Wochen ein Sieb - und Feierabend. Sie durfte nicht mehr rauchen und kam für 1.5 Jahre in eine Kur. Sie wollte nicht nach Walenstadt Berg ("da kommen alle in die Kiste"). Sie ging daher ins Florentino in Arosa

Andere wirteten danach im Adler und Silvia hatte nur noch gekocht - bis dann die Mehrzweckhalle gebaut war.

 

Karte

 

2. Weltkrieg im Adler

In einem Bericht in 'Unser Rheintal, 1995' konnte sich Silvia Hutter noch genau an die Mobilmachung 1939 erinnern. Der Grenzschutz musste sich beim Schulplatz besammeln. Ihre Mutter musste die Wirtschaft von nun an alleine führen. Silvia - noch in der Schule - musste überall tatkräftig mithelfen.

Im Adler wurde der Saal als Truppenessraum benutzt. Die Gemeinde zahlte eine Miete, welche nach der Anzahl der Lampen bestimmt wurde. Der Adler stellte das Besteck zur Verfügung (die Soldaten mussten dafür 20 Rappen pro Tag bezahlen). Die Militärküche war in der Waschküche untergebracht. Der Bruder Beda half mit dem Adler'schen Pferd 'Fuchs' bei Teilverschiebungen der Truppen.

Silvia Hutter

Quelle: Unser Rheintal (1995) p. 92 (Silvia Hutter mit Gästebuch)

 

Postkarte vom 20. Juli 1950

Das «Sanatorium Florentinum» wurde 1929 als Tuberkuloseheilstätte vom Institut Ingenbohl errichtet. 1960 wurde das Florentinum zu einem Heil- und Rekonvaleszenz-Zentrum, und 1996 wurde der Kurbetrieb durch die Ingenbohler Ordensschwestern eingestellt (heute Arosa Mountain Lodge).

Vielliebe Silvia,
wie geht es Seinem "bösen" Knie
wir feiern wieder, wie noch nie
+ spenden Dir mit Hochgenuss, n'en
feurigen Kuss, auf den Meniscus.
D' Karoline schnauzt uns immer an,
heut starb noch Betliger [?] der Decan.
Er war ein grosser Sprachverhunzer,
sei still, + bet ein Vater-Unzer!
Es grüssen Dich herzlichst: ... ...

Silvia Hutter

Quelle: Ricardo (2025)

 

Silvia Hutter (Spätherbst 1999)

Aufnahme von den Kriessener Museumstagen (Fotoausstellung mit Heribert Hutters Aufnahmen).

Silvia Hutter

Quelle: Unser Rheintal (2001) p. 331

 

Saal im Adler (Spätherbst 1999)

Altwirtin Silvia Hutter scheute keine Mühen, den unbenutzten Dorfsaal auf Hochglanz zu bringen und ihn für die Fotoausstellung zu öffnen. Auf der Bühne erstand die traditionelle Bauernstube. Alles wie vor Jahrzehnten, als deren Aufbau für viele Theaterszenen beispiellos war.

Silvia Hutter

Quelle: Unser Rheintal (2001) p. 332

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 26.12.2025)
Letzte Änderung der Daten: 2023-10-05
Quellen: Kriessern, Taufen 1842-1933; Unser Rheintal (1995) p. 91; StASG W 288/17 Gasthaus Adler Kriessern
 
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