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*** Johann Jakob (Jakob, "Maurers", "Hasler'sch Jook") Hasler ***
Joseph Anton ("Gallishanses", "Gallis", "Maurers")
Hasler
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Maria ("Klees")
Hasler-Gächter
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| Jakob Hasler |
| Elisabetha (Elisa) Hasler |
| Marie Hasler |
| Paul Hasler |
| Engelbert ("Bäarghas") Hasler |
| Gottfried Hasler |
| Elisa (Lisa) Lüchinger-Hasler |
| Pius Hasler |
| Pius Hasler |
| Rosa Hutter-Hasler | |
*** Report ***
Personalien
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Name | Johann Jakob (Jakob, "Maurers", "Hasler'sch Jook") Hasler |
Bürger von | Montlingen, Oberriet, SG |
Geboren am | 1877-01-15 in Montlingen, Oberriet, SG
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Taufe am | 1877-01-15 |
Gestorben am | 1958 |
Beruf(e) | Landwirt |
Wohnort(e) | Montlingen, Oberriet, SG (1877); am Kanäli, Montlingen, Oberriet, SG |
Eltern
| Vater | Joseph Anton ("Gallishanses", "Gallis", "Maurers") Hasler (1842-12-09 bis 1898-08-14)
| Mutter | Maria ("Klees") Hasler-Gächter (1848-12-08 bis 1918-06-10)
| Partner
| Ehefrau | Maria Elisabetha (Elisabetha, "Elisa") Hasler-Kobler (1883-02-14 bis 1937-08-14) Hochzeit am 1905-10-21 in Oberriet, SG Kommentar: Kirchliche Hochzeit am 23. Oktober 1905 in Montlingen. |
Kinder
| Sohn | Jakob Hasler (1906-08-12 bis 1991-09-14) |
Tochter | Elisabetha (Elisa) Hasler (1907-09-05 bis 1911) |
Tochter | Marie Hasler (1909 bis 1992) |
Sohn | Paul Hasler (1911-02-18 bis 1968-09-25) |
Sohn | Engelbert ("Bäarghas") Hasler (1912-10-15 bis 1985-05-14) |
Sohn | Gottfried Hasler (1914-01-13 bis 1986-07-15) |
Tochter | Elisa (Lisa) Lüchinger-Hasler (1915-05-14 bis 1988-04-18) |
Sohn | Pius Hasler (1917) |
Sohn | Pius Hasler (1918-12-13 bis 1985-10-03) |
Tochter | Rosa Hutter-Hasler (1921) |
Gemäss Familienbuch Montlingen aus 'Oberriet' stammend.
Jakob baute im Jahre 1906 am Kanäli ein eigenes Haus. Dieses steht heute noch an der Zapfenbachstrasse 3. Es wurde prächtig saniert, und wird von Josef Hasler, seinem Enkel bewohnt. Die Pacht für den Rebhang ging am 22. Mai 1945 an Josef Hutter (Kronenwirts) über.
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Jook der Pächter
Am Südhang des Montlingerbergs gab es schon seit Jahrhunderten Reben. Dies bestätigt im Jahre 1910 Pfarrer J. Alois Oberholzer in seiner Montlinger Pfarreigeschichte.
Das Land südlich der St. Anna Kapelle gehörte seit jeher zum Besitz der Ortsgemeinde Montlingen. Diese Parzelle hatte der hohen Felslage wegen eine äusserst dünne Humus-Schicht und war als Pachtland wenig attraktiv. Sie wurde nur teilweise bewirtschaftet und war deshalb in einem schlechten Zustand. Allerlei Dornengebüsch überwucherte einen grossen Teil des Areals.
Am 9. Februar 1938 lag dem Ortsverwaltungsrat an seiner Sitzung ein Gesuch von Jakob Hasler vor, welcher dieses Stück Land bei der Kapelle zur Anpflanzung von Reben pachtweise (für 7 Jahre) übernehmen wollte (ihn ermunterte ein 'Herr Clavadetscher', Rebkunde-Lehrer der damaligen Landwirtschaftlichen Schule Custerhof Rheineck). Dem Gesuchsteller war die Angelegenheit so wichtig, dass er mit dem Schreiben auch einen von ihm selber verfassten Pachtvertrag einreichte.
Der Vertrag hielt fest, die Pachtdauer betrage sieben Jahre, also bis 1944, und der Gesuchsteller habe die Parzelle auf seine Kosten "gut auszuräumen, tief zu urbarisieren, mit ausreichend Material zu befüllen und Burgunder-Reben anzupflanzen". Der Vertrag hielt zudem fest, der Pächter dürfe nach der Urbarisierung die anfallenden Stauden und das Kleingehölz behalten und er habe den quer über die Parzelle führenden Fussweg an der westlichen Seite des Grundstücks in einer Breite von 1.5 m neu anzulegen. Ebenso sei südlich der Kapelle ein drei bis vier Meter breiter Weg zu erstellen. Der Ortsverwaltungsrat beschloss an derselben Sitzung, es sei die Nachbarin Fräulein Hedwig Scherrer über das anstehende Vorhaben zu informieren.
Da auf dem Grundstück überall Felsen waren, mussten diese zuerst gesprengt werden. Entgegen dem ursprünglichen Vertrag zahlte die Ortsgemeinde die Säuberungsarbeiten von total 1'112.70 Franken. Das Verlegen des Fussweges und das Erstellen der Stützmauer betrugen zusätzlich 132.65 Franken. Auch diesen Betrag übernahm die Ortsgemeinde und verbuchte ihn im Konto 'Wegverbesserungen'. Nun wollte Jakob Hasler noch einen Zaun um das Gelände.
Der "Elektriker" Josef Hasler "Gällali" erhielt den Auftrag. Mit dem Auftrag verbunden war die Auflage, Hasler habe ohne Kostenfolge zusätzlich zu den offerierten Arbeiten an der oberen Zaungrenze zwei Tore und an der unteren Grenze ein Tor anzubringen. Zudem dürfen nur einheimische Leute Beschäftigung finden.
Jakob Hasler fuhr annähernd 200 m3 Humus mit Ross und Wagen in Dutzenden Fuhren auf den Berg und lud diese in Handarbeit ab.
Jakob Hasler bewirtschaftete den Weinberg jedoch nicht die volle 7-jährige Pachtzeit. Im März 1943 findet man jedenfalls in einem Eintrag den Hinweis, Kreuzwirt Robert Spirig habe die Parzelle von Jakob Hasler in Unterpacht übernommen. Robert Spirig wünsche, der Ortsverwaltungsrat möge bei Nachbarin Fräulein Scherrer erwirken, die Eschen in ihrem Grundstück, die viel Schatten werfen und den Ertrag beeinträchtigen, seien zu entfernen. Am 22. Mai 1945 heisst es im Ratsprotokoll, die Pachtdauer sei abgelaufen und sowohl Pächter Jakob Hasler als auch Unterpächter Robert Spirig
würden auf einen neuen Pachtvertrag verzichten. Neuer Pächter sei Josef Hutter-Hasler "Kronenwirts".

Quelle: Artikel 'Reben in Montlingen' von Herbert Markovits (2014).
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Jook der Häuslebauer
Das 1906 am Kanäli (heute Zapfenbachstrasse 3) erbaute Haus wurde sorgfältig saniert.

Quelle: Google Streetmap (2018).
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