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*** Johann Xaverius (Xaver) Lüchinger ***
Jakob Theodor (Theodor)
Lüchinger
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Maria Theresia (Maria)
Lüchinger-Rüegg
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| «A. L.»
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| «R. P.»
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| «M. N.»
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*** Report ***
Personalien
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Name | Johann Xaverius (Xaver) Lüchinger |
Bürger von | Eichenwies, Oberriet, SG |
Geboren am | 1900-12-04 in Eichenwies, Oberriet, SG
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Gestorben am | 1996-05-15 in St. Gallenkappel, SG
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Beruf(e) | kaufmännischer Angestellter; Commis (1926) |
Wohnort(e) | Eichenwies, Oberriet, SG (1900); Birkenweg, Rorschacherberg (1931-1989); St. Gallenkappel, SG (1990-1996) |
Eltern
| Vater | Jakob Theodor (Theodor) Lüchinger (1856-06-16 bis 1904-03-25)
| Mutter | Maria Theresia (Maria) Lüchinger-Rüegg (1863-03-05 bis 1938-10-17)
| Partner
| Ehefrau | Balbina Zita ("Balbi") Lüchinger-Lüchinger (1906-02-18 bis 1989-10-27) Hochzeit am 1931-08-01 in Oberriet, SG |
Kinder
| Sohn | F. L. |
Sohn | A. L. |
Sohn | U. L. |
Tochter | R. P. |
Tochter | M. S. |
Tochter | M. N. |
Geboren als Siebenmonatskind. Xaver konnte nach dem Tod des Vaters bei seiner Mutter bleiben. Nach dem Besuch der Sekundarschule in Oberriet machte er ein Zwischenjahr als Ausläufer für den Konsum, den seine Mutter und Schwester Marie führten. Danach besorgte ihm der Vormund, der damalige Gemeindeammann Carl Kolb, eine Lehrstelle bei der Eisen- und Heizmaterialienhandlung Locher als kaufmännischer Angestellter in Altstätten (obwohl Xaver lieber Förster geworden wäre; doch es fand sich damals keine Stelle).
Ende der zwanziger Jahre wechselte er zur Firma Eisen-Stürm nach Rorschach. Mit seinem Motorrad fuhr er übers Wochenende nach Oberriet zu seinen Kollegen und zu seiner künftigen Frau Balbina. Xaver hatte bei der Total-Steuerrevision 1926 ein Vermögen von 0 Franken und ein Einkommen von 2100 Franken (Total-Gemeindesteuerkapital: 10'500 Franken - normalerweise rechnete die Gemeinde mit einem Faktor 4 zum Einkommen, hier wendeten sie jedoch voller Vorfreude den Faktor 5 an).
Nach der Heirat nahmen Xaver und Balbina Wohnsitz in Rorschacherberg, weil er in Rorschach eine Stelle als Speditionsleiter in einer Eisenhandlung angetreten hatte, wo er bis zur Pensionierung 1965 blieb. Danach widmete er sich seinen Kaninchen und der Tabakpfeife und las gerne Heiligenlegenden (in welchen er schon die Namen der meisten seiner Kinder gefunden hatte). Xaver verbrachte seine letzten 6 Lebensjahre bei seinem Sohn Firmin und dessen Frau Julia in St. Gallenkappel.
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