*** Jakob ("Gallus") Alt ***

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Johannes

Alt

 

 

... Eltern von ...

Jakob ("Gallus")

Alt

* Fr, 1610-09-10
† Di, 1687-03-04

... verheiratet mit ...

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*** Report ***


Personalien

Name

Jakob ("Gallus") Alt

Bürger von

Oberriet, SG

Geboren am

1610-09-10 in Oberriet, SG

Gestorben am

1687-03-04 in St. Gallen

Beruf(e)

Fürstabt von St. Gallen

Wohnort(e)

Oberriet, SG (1610); Kloster, St. Gallen; St. Gallen (1687)


Eltern

Vater

Johannes Alt ()


Gallus Alt leitete das Kloster St. Gallen von 1645 bis 1687 (Bericht in 'Unser Rheintal' 1988). Sein Kämmerer war Johann Kaspar Dietschi bis zum Jahre 1665. Zum Abschied überreichte er seinem Kämmerer 12 Dukaten.

 

Karte

 

Professbuch St. Gallen

P. Gallus (Jakob) Alt v. Oberriet im Rheintal. Geboren 10. September 1610. Profess 8. September 1628; Subdiakon 6. März 1632; Diakon 3. März 1635; Priester 16. Februar 1636; Primiz 2. März, am Sonntag Laetare. Am 23. Juni 1637 wurde er Paedagogus, schon am 23. Februar 1638 Küchenmeister.

Am 30. März 1639 sandte ihn Abt Pius nach Ingolstadt, damit er dort die Rechte studiere. Am 26. September 1640 kehrte er zurück. Seine Studien setzte er vom 4. Oktober 1640 bis zum 22. Mai 1642 in Rom fort, wo er Doktor wurde. Heimgekehrt, wurde er Lehrer des Rechts, ebenso 1645 Vizeoffizial.

Am 14. November 1645 wurde er als Statthalter nach Ebringen geschickt, von wo er aber am 19. März 1647 wieder zurückkehrte. Am 23. April dieses Jahres erfolgte seine Ernennung zum Novizenmeister und am 12. Juli zum Subprior.

Am 18. Januar 1652 schickte ihn Abt Pius als Prior und Statthalter nach St.Johann. Dort blieb er aber nur bis Ende August 1652; denn am 30. August wurde er als Stiftsdekan eingesetzt. Vom 28. Mai bis 11. Juni 1653 weilte er in Ettenheimmünster, mit dessen Reform man damals beschäftigt war. Am folgenden 16. September predigte er an der Engelweihe in Einsiedeln. Schon am 17. Dezember 1654 erfolgte seine Wahl zum Nachfolger des Abtes Pius. Gestorben 4. März 1687.

Quelle: P. Rudolf Henggeler, Professbuch der fürstl. Benediktinerabtei der Heiligen Gallus und Otmar zu St.Gallen, in Monasticon-Benedictinum Helvetiae, Bd.1, Einsiedeln, Zug 1929.

Abt Gallus Alt

Quelle: Wikipedia.

 

Doppelwappen

Doppelwappen von Abt Gallus Alt, reg. 1654 bis 1687, und Abt Cölestin Sfondrati. In der Heraldik versinnbildlicht der Bär das Galusstift, das Lamm das Kloster Neu St.Johan im Thurtal, die Dogge die Landschaft Toggenburg, der Hahn mit blauer Weintraube im Schnabel die Familie Alt, der Abt Gallus angehörte. Das ovale Herzstück der Kartusche, das Familienwappen von Cölestin Sfondrati von Mailand, zeigt nebst dem diagonal verlaufenden Wellenbalken beidseitig einen Laubbaum, flankiert von je zwei Sternen. Das Doppelwappen dürfte um die Zeit des Regierungswechsels (1687) entstanden sein.

Abt Gallus Alt und Abt Cölestin Sfondrati

Quelle: Tübach, Einblicke in die Geschichte einer sanktgallischen Gemeinde (Johannes Huber, 2000)

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 18.02.2024)
Letzte Änderung der Daten: 2016-01-02
Quellen: Professbuch St. Gallen; http://portraitarchiv.genealogie-zentral.ch/h_freedetail.php?status=nurzeigen&hid=155815
 
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