*** Anton Joseph (Joseph, "Fridlis", "Fähres") Kühnis ***

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Johann Baptist (Johann)

Kühnis

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Rosa

Kühnis-Baumgartner

... Eltern von ...

Anton Joseph (Joseph, "Fridlis", "Fähres")

Kühnis

* 1780-03
† Sa, 1817-07-26

... verheiratet mit ...

...

 

 

So, 1809-07-23

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Maria Anna

Kühnis-Wüst

...

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Johannes Joseph (Joseph, "Rosensephen", "Rosensepes") Kühnis

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Anna Maria Kühnis


*** Report ***


Personalien

Name

Anton Joseph (Joseph, "Fridlis", "Fähres") Kühnis

Bürger von

Oberriet, SG

Geboren am

1780-03 in Blatten, Oberriet, SG

Taufe am

1780-03-18 in Oberriet, SG
Taufpate: Johannes Stiger
Taufpatin: Elisabetha Stigerin

Gestorben am

1817-07-26 in Oberriet, SG

Beruf(e)

Fëhr / Fähr (1817)

Wohnort(e)

Blatten, Oberriet, SG (1780); Oberriet, SG (1811, 1817)


Eltern

Vater

Johann Baptist (Johann) Kühnis (1748)

Mutter

Rosa Kühnis-Baumgartner ()


Partner

Ehefrau

Maria Anna Kühnis-Wüst (1787-01-11 bis 1840-12-02)
Hochzeit am 1809-07-23 in Oberriet, SG
Trauzeuge: Hon. juv. Caspar Könis; (Frater Sponsi)
Trauzeugin: pud. V. Barbara Wüestin (Soror Sponsa)
Kommentar: Getraut durch 'Joan. Bapt. Bleichenbach Paroch. loci'. Text im Ehebuch: "Hon. juv. Joseph Könis, Fähres et pud. virgo Maria Anna Wüstin, ambo ex Oberried.".


Kinder

Sohn

Johannes Joseph (Joseph, "Rosensephen", "Rosensepes") Kühnis (1811-09-14 bis 1871-04-24)

Tochter

Anna Maria Kühnis (1817-01-07 bis 1899-03-29)


Taufe: Minister R.D. Capell. War bei der Hochzeit mit 'Maria Anna Wüstin' noch ledig ("hon. Juv."). Der damals (1809) noch ledige Bruder 'Caspar' war Trauzeuge. Neues Archiv (R.166-F.3): «Am 10. Februar 1807 ersuchten die vier Fährmänner Konrad Bondt, die Brüder Johann und Josef Kühnis und Josef Zäch über den Gemeinderichter von Oberriet die Regierung des Kantons St. Gallen für den im Januar 1807 verstorbenen Johann Kolb den Sohn von Josef Zäch mit gleichem Namen anzustellen.» Im Sterbebuch wird der Name 'Johann Joseph' [!] genannt. Verstorben um 3 Uhr oder 5 Uhr (schlecht lesbar) an "Collig. [?]" im Alter von 43 Jahren (hierbei hat sich der Pfarrer Johann Kaspar Künzle vermutlich vertan und den älteren Bruder 'Johannes' nachgeschlagen; der Pfarrer erwähnt - vermutlich infolge Unsicherheit - in der letzten Spalte auch den Rufnamen 'Joseph Köhnis Fridlis').

 

Karte

 

Brief an die Regierung St. Gallen

Brief an die Regierung St. Gallen vom 10. Februar 1807 (I/IV)

Oberried d. 19te Hornung
1807

Der Friedensrichter des Kreÿßes
Oberried

An die hochlob. Regierung des Kantons
St: Gallen.

Hochgeachte Herre!

Da im Monath Januar d. Jahres, der
ehmalige Schiffsmann /: der Schiffahrt Blatten :/
Johannes Kolb gestorben ist; und bis dato
die Stelle des Selben von deß nachfahrene und
de dato bestehenten Schiffmann Joseph Zäch,
seinen Sohn Joseph Zäch vergeben wurde,
und zwahr zu Genügen der übrigen
Schiffmänner, und jedermann.

Da aber der Sohn des verstorbenen Johannes
Kolben, mit Namen Franz Kolb, sich beÿ
dem Verwalter Johannes Kol Schneider in
Altstedten um diese Stelle meldete, und
wie es heisst, imme Kolb, von dem Selben
bereits zugesichert seÿe. Da aber die
Schiffmänner als: Konrad Bondt, Johannes und
Joseph Kühnis Gebrüder, und Joseph Zäch,
dieses vernahmen, komen sie zu mir, und sagen:
"der Franz Kolb seÿe nicht im Stannd die
Schiffahrt zu versehen. 1tes. Weil Er an
diesem Orth und solche Fahrten einmahl ge=
macht habe. 2tes. Seÿe bekant, daß zu Blatten
ein scharfrinnendes Wasser seÿe, und 3tes.
Daß

Brief an die Regierung St. Gallen vom 10. Februar 1807 (II/IV)

Daß viele Fuhren - Pferdt - Vich, ja haupt=
sächlich Menschen, des Jahres hindurch, hin und
her geführt werden müßen; und allso seÿen
Menschen u: Vich durch einen nicht gewohnten
und unerfahrenen Schiffmann in der grössten
Gefahr; und könten für Inn im wenigsten
nicht gut stehen". Allso wünschten die vor=
benanten Schiffmänner, das die hochlob.
Regierung den schon bemelten Joseph Zäch jünger
in diese vacante Stelle einsetzen möchten.

Hochgeachte wohlweÿse Herre! Urtheilen
Sie selbsten: Obe ein so unerfah wichtiger Phruof
einem unerfahrenen Mann kan überlassen werden.
Wo so oft deß Jahres hindurch die erfahrenste
Männer die alle Kentniß in diesem haben, und zu
gleich, alle Fleiß anwenden müsen, um
Menschen und Vich zu sichern.

Sie belieben allso, hochgeachte wohlweÿse
Herre! die Sache zu Entscheiden, und wo
immer möglich dem Überbringer deßen,
eine schriftliche Antwort zu geben; damit in
dieser Sache nichts vernachlässiget werde.

Mit Gruß u Achtung verbleibe hochdero=
selbem! bereitwilliger. Der
Friedensrichter
Wüest

und im Namen deß Grichts
schreibers: Franz X: Weder

Brief an die Regierung St. Gallen vom 10. Februar 1807 (III/IV)

P.S. Die Schiffmänner atestieren, das besagter
Kolb beÿm kleinsten Schein nicht im Stand
seÿe ohne Beÿhilf mit einem lähren Schiffe
über den Rhein zu fahren.

Brief an die Regierung St. Gallen vom 10. Februar 1807 (IV/IV)

 

__________
Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 18.05.2019)
Letzte Änderung: 2015-10-10
Quellen: Oberriet, Taufbuch 1773-1808; Oberriet, Ehebuch 1773-1808; Oberriet, Taufbuch 1732-1842 (Bd. 1) (Kinder); Oberriet, Taufbuch 1804-1828 (Bd. 3) (Kinder); Oberriet, Ehebuch 1810-1842 (Kinder); Oberriet, Totenbuch 1804-1828; Oberriet, Totenbuch 1842-1912 (Kinder); Gebhard Sutter, Schaffhausen
 
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