*** Joseph ("Nikolaus") Lüchinger ***

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Johannes

Lüchinger

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Maria Katharina (Katharina)

Lüchinger-Zurburg

... Eltern von ...

Joseph ("Nikolaus")

Lüchinger

* Fr, 1753-01-05
† Sa, 1827-04-28

... verheiratet mit ...

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*** Report ***


Personalien

Name

Joseph ("Nikolaus") Lüchinger

Bürger von

Eichenwies, Oberriet, SG

Geboren am

1753-01-05

Gestorben am

1827-04-28

Beruf(e)

Conventual von St. Gallen, Statthalter von Neu St. Johann


Eltern

Vater

Johannes Lüchinger (1717-03-09 bis 1771-09-28)

Mutter

Maria Katharina (Katharina) Lüchinger-Zurburg ( bis 1775-06-19)


Trat 1778 als Pater Nikolaus ins Kloster St. Gallen ein. Joseph wirkte zunächst als Lehrer in Neu St. Johann, 1791 als Pfarrer in St. Gallen. Ab 1796 war er in der Benediktinerabtei Neu St. Johann Vizestatthalter und danach Gerichtsherr. 1798 floh er mit Abt Pankraz Vorster (* 31. Juli 1753 in Neapel, † 9. September 1829 in Muri) vor den Franzosen ins Kloster Mehrerau bei Bregenz und wurde 1803 Pfarrer von Feldkirch. Während des Bauernaufstandes im Vorarlberg 1809 floh er nach Oberriet zu seinen Schwestern Anna Katharina, Maria Elisabeth, Anna Maria und Maria Anna, welche im väterlichen Haus (spätere 'Post') wohnten. Er zelebrierte regelmässig die Messe in der Josefskapelle in Eichenwies und bezog vom Kanton St. Gallen eine Jahresrente von 360 Florins (später 440 Florins).

 

Professbuch St. Gallen

P. Nikolaus (Josef) Lüchinger von Montlingen (Oberriet). Geboren den 5. Januar 1753. Eltern: Johann Lüchinger und Maria Katharina Zurburg. Profess 30. Mai 1773. Diakon 13. Juli 1777; Priester 2. April 1778. Primiz 21. April 1778.

P. Nikolaus wurde den 10. Juni 1778 nach St. Johann geschickt, «zu docieren». Im September 1791 finden wir ihn als Pfarrer in St. Gallen, von 1795-1796 in Peterzell (Rothenflue). Den 7. Oktober 1796 wurde er Vizestatthalter und am 30. September 1797 Gerichtsherr in Neu-St. Johann. Beim Einbruch der Franzosen floh er nach Mehrerau.

Anfangs 1799 finden wir ihn in Klus bei Feldkirch, wo er bald darauf Pfarrvikar wurde. Im Januar 1803 wurde er Pfarrer daselbst, während sein Mitbruder, P. Burkard, Vikar war. Auf seine Bitten erhöhte ihm die Regierung am 17. November 1806 die Pension von 360 auf 440 fl. Anfangs April 1809, bei Beginn des Bauernaufstandes, ging er, wie er der Regierung berichtete, von Klus weg nach Oberried, wo er in der Folge als Privat blieb und am 28. April 1827 starb. Ein Bruder war Weltpriester.

Schriften: Annalysis psalmi XXIII. Hebräisch - lateinisch. Von Fr. Nicolaus 1777 Abt Beda überreicht. Mscr. 1515. 2. 237 S. (Sch. p. 491.)

Quelle: Professbuch der fürstabtlichen Benediktinerabtei der heiligen Gallus und Otmar zu St. Gallen (von P. Rud. Henggeler O.S.B. Einsiedeln).

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Aktualisierung: 08.11.2020)
Letzte Änderung: 2009-05-01
Quellen: Professbuch St. Gallen; Firmin Lüchinger
 
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