Stieger Heraldry

Oberriet

Geschichte

Um 719 gründet der Alemanne Otmar (am rätischen Bischofssitz in Chur ausgebildet und geweiht) das Kloster St. Gallen. Er wurde vom Arboner Tribun Waltram zum Vorsteher der Gallus-Zelle eingesetzt und mit der Einführung eines regulären Klosterlebens beauftragt.

Im 8. Jahrhundert entstand der königliche Reichshof Criesserrun mit dem königlichen Verwaltungshof zu Kriessern. Alle Höfe, welche nicht urbarisiert waren, wie auch das vom Rhein immer wieder überschwemmte und verwüstete Oberriet, gehörten den deutschen Königen oder Kaisern.

Mit dem Bau einer Kirche in Montlingen im 9. Jahrhundert bildeten sich zwei Zentren im Hof: Kriessern mit der weltlichen Verwaltung und Montlingen als kirchlicher Mittelpunkt.

Im Jahre 1229 vermachte der deutsche König den Reichshof Kriessern dem Kloster St. Gallen. Abt Berchtold von Falkenstein liess von 1244 bis 1277 die Burg Blatten zur Verteidigung seines Besitzes in Fronarbeit erbauen. Im 14. Jh. übernehmen - nach den Motfortern - die Grafen von Werdenberg und danach die Habsburger die Vogtei Rheintal.

Durch Pfändung und sonstige Veräusserungen gelangte der Hof Oberriet in die Hände des ostschweizerischen Adels, wie an die von Ramschwag / Ramswag und an die von Rosenberg.

Um 1403 belagern die Appenzeller mit den verbündeten St. Gallern die österreichische Landstadt Altstätten. Nach dem Sieg der Appenzeller 1405 (Schlacht am Stoss) schliesst Altstätten mit den Appenzellern und den St. Gallern ein Bündnis auf 10 Jahre.

1424 übernimmt der Graf von Toggenburg die Landesherrscheft im Rheintal.

Die Herrschaft Rheintal wird ab 1444 dem Ort Zürich untertan.

Erst 1448 wird Oberriet erstmals urkundlich erwähnt.

Abt Ulrich (Rösch) von St. Gallen erwarb 1486 den Hof Oberriet von den Erben Ulrich von Ramswags. Um die Gefälle einzuziehen und seine Rechte als Herr zu wahren, liess der Abt auf der Burg Blatten bei Oberriet Vögte einsetzen, die bis zum Zeitalter der Helvetik (1798) dort walteten. Neben freien Leuten gab es damals eine grosse Zahl, die im Laufe der Zeit Leibeigenen geworden waren.

Alle Untertanen hatten jährlich auch dem neuen Herrn (Abt von St. Gallen) insgesamt 32 Pfund Pfennige zu zahlen. Fünf Pfunde machten 1486 den Wert eines Rosses aus. Die Leibeigenen oder Eigenleute hatten jährlich zudem noch eine Fastnachtshenne und einen Tagwan (d.h. ein Tagwerk) zu zahlen und nach ihrem Tode den Totenfall oder 'Lass' zu entrichen (d.h. das beste Haupt Vieh oder das beste Gewand).

Der Abt wählte durch den Vogt den Hofammann und diese miteinander die 12 Richter. Das Amt eines Hofammanns blieb in den Händen weniger Familien, wie z.B. der Lüchinger von Eichenwies, oder der Wüst und Zäch von Oberriet. Das Gericht mit dem Hofammann vertrat namens des Abtes die Interessen des Hofes nach aussen und sorgte für Ordnung im Innern der Gemeinde durch Handhabung der Offnung oder Gemeindesatzung, wo die Hofleute noch ein bedeutendes Mitspracherecht ausübten.

Der Abt von St. Gallen war jedoch nur der niedrige Gerichtsherr. Die hohe Gerichtsbarkeit, wie das Recht schwere Vergehen zu bestrafen und über Leben und Tod zu richten, übten seit 1490 die Eidgenossen ("Gemeine Gerrschaft" der sieben Orte) aus. D.h., von 1490 bis 1798 war der Hof Kriessern ein Untertanenland der Eidgenossen.

Nach der Eroberung durch die Eidgenossen wird die Herrschaft Rheintal ab 1490 den acht Orten Zug, Glarus, Schwyz, Uri, Unterwalden, Luzern, Zürich und Appenzell gemeinsam untertan. Diese Orte schicken alle zwei Jahre im Turnus einen Landvogt ins Rheintal (Schloss Rheineck). In dieser Zeit bestand die Eidgenossenschaft aus 13 souveränen Ständen, 14 zugewandte Orte und etwa 22 Untertanengebiete. Zur letzteren Kategorie gehörte auch das Rheintal. Dennoch gehörte der Hof Kriessern weiterhin der Abtei St. Gallen.

Während der Hofammann im Namen des Abtes fungierte, so wirkte der Landvogtammann in der Gemeinde als Stellvertreter des Landvogts, für den er die Gefälle und Bussen einzog.

Grund und Boden des Hofes waren zum Teil Privateigentum, zum Teil gemeinsamer Besitz oder 'Allmende'. Letztere schwand immer mehr dahin, da der Hof in Geldnöten oft gemeinsamen Besitz an Private verkaufte. Vom grundherrschaftlichen Standpunkt aus waren die Liegenschaften und in ihnen die einzelnen Grundstücke zum Teil frei, zum Teil als Lehen einem Grundherrn unterworfen. Solche Grundherren waren im Hofe der Abt von St. Gallen, die Edlen Tumb von Neuburg und die Herren von Ems. Sie waren jedoch bloss Obereigentümer über das von ihnen an die Oberrieter ausgelehte Land. Denn praktisch verfügten die Inhaber der Lehen über diese, wie über ihren eigenen, freien Besitz. Sobald jedoch ein neuer Abr gewählt wurde oder ein Familienvater (als Lehenmann oder Inhaber von Lehen) starb, musste das Lehen von neuem vom Abt oder dessen Stellvertreter empfangen werden. Dies wurde in den Lehensbüchern dokumentiert (diese enthalten nur die Lehen und dokumentieren nicht den gesamten Besitz einer Person).

1523 beginnt in der Schweiz die Reformetion. Sie erfasst auch das St. Galler Rheintal.

1539 wurde südlich der Pfarrkirche die 'Burg' gebaut. Sie diente als äbtisches Zoll- und Zehntenhaus. Seit 1965 steht die Burg unter Denkmalschutz.

Pestjahre: 1564, 1594 und 1611.

Vor 1620 fanden die Taufen in den oberen Weilern in Rüthi oder in Rankweil (jenseits des Rheins) statt. In der Mutterkirche Montlingen wurden jeweils dann nur die Taufnamen eingetragen.

1612 stellten die Oberrieter das Gesuch um Abhaltung eines Wochenmarkts. Dies wurde abgewiesen, da dies dem Hof Kriessern hätte schaden können. Hofammann Ulrich Lüchinger und Landvogtsammann* Johann Dietschi reichten danach ein neues Gesuch ein. Am 16. April 1623 gewährte dann Abt Bernhard von St. Gallen dem Reichshof Kriessern und Oberriet die Bewilligung einen Wochenmarkt und drei Jahrmärkte abzuhalten.

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*Landvogtsammann wurde - im Unterschied zum Hofammann - jener Ammann genannt, der vom eingenössischen Landvogt zu Rheineck zur Wahrung der Interessen der acht regierenden Orte gewählt wurde.

Bereits anfangs des Jahres 1629 kursierten Gerüchte vom Herannahen der Pest. Der äbtische Vogt auf Blatten hatte zwar noch am 19. Februar 1629 an den Rat zu Feldkirch geschrieben, dass er niemanden im Rgeintal kenne, der an dieser Sucht darniederliege. Dagegen habe die Seuche sich an zwei oder drei Orten im Vorarlberg eingerissen. Erst im August 1629 überzog die Pestwelle das Rheintal. DIe Aebtische Regierung setzte - wie überall - auch in Oberriet eine Pestordnung fest. Nach der Vogtrechnung (Kriessern) starben im Hofgebiet 110 Menschen (dabei dürften noch zahlreiche Tofesfälle verheimlicht worden sein um den 'Fall' nicht entrichten zu müssen). Insbesondere der Vogt 'Johannes Dietschi' und sein Sohn 'Hans Dietschi' hatten den Abt in grösserem Stile betrogen.

1622 und 1640 wurden die Kapelle von Kriessern und Oberriet ausgebaut. 1640 besassen beiden einen Tabernakel. Seitdem durfte in Oberriet zweimal wöchtentlich (in Kriessern einmal) die heilige Messe gelesen werden.

Bis anfangs 16. Jh. lag die politische Verwaltung der Region bei Kriesseren. Danach ging diese Verantwortung an Oberriet über. Dies lag vor allem an der günstigeren Lage Oberriets.

1762 verursachte eine Rheinüberschwemmung eine grosse Verheerung.

1771 wird die Allmend 'Eisenriet' an die Rheintaler Höfe verteilt.

1774 Bau der neuen rheintalischen Verkehrsstrasse. Damit wurde Oberriets' günstigere Verkehrslage gegenüber Kriessern gefestigt.

1776 werden - aufgrund der Lebensmittelknappheit (Getreideeinfuhrsperre) - Mais und Kartoffeln in grossen Mengen angepflanzt. 1794, nachdem die Preise für Lebensmittel immer höher (Fruchtsperre Oesterreichs gegen die Schweiz) und der Verdienst immer geringer wurde, beschliesst Altstätten, dass jeder "rietträttige" Bürger einen grossen und einen kleinen Teil Riet zugeteilt erhalte (um die Selbstversorgung anzustreben).

1792 wurde der Grossteil der Güter unter die Ortsgemeinden Kriessern, Montlingen, Eichenwies, Oberriet, Holzrhode und Diepoldsau verteilt. Oberriet erhielt damals (durch Losentscheid) die Alpen Kienberg und Strüssler zugeteilt (die Alp Strüssler wurde Oberriet bereits 1669 einmal per Losentscheid zugeteilt). Die Neuenalp gelangte erst 1873 durch Ersteigerung in den Besitz von Oberriet. Der ungeteilt gebliebene Besitz bildet heute das Eigentum des Allgemeinen Hofes Oberriet.

Mit der französischen Revolution (1798) erhielten die Rheintaler von der eidgenössischen Tagsatzung die volle Unabhängigkeit. Doch nur für kurze Zeit gehörte der Hof zur Republik Rheintal. 1798 bis 1801 war das Rheintal Teil des Kantons Sargans, 1801 bis 1802 dann Teil des Kantons Säntis, dessen Grenze gegen den Kanton Linth über den Blattenberg verlief.

1799 wurde das Schloss Blatten von den Oesterreichern im Kampf gegen die Franzosen zerstört. Die Oberrieter verwendeten die Burg in der Folge als Steinbruch für ihren Kirchenbau.

1803 entstand mit dem Kanton St. Gallen aus dem freien Reichshof Kriessern die politische Gemeinde Oberriet. Innerhalb der Gemeindegrenzen entwickelten sich die fünf heutigen Dörfer und erhielten schliesslich auch jedes eine eigene Kirche.

Bei der Gründung des Kantons St.Gallen im Jahre 1803 wurden - wie in anderen Kantonen in den von Napoleon besetzten Staatsgebieten - alle Kantonseinwohner zu Bürgern ihrer jeweiligen Wohnorte. Frühere Ortsbürgerrechte waren eher Miteigentumsrechte an lokalen Genossenschaften (Allmenden, Wald, Kirchengüter, etc.).

Am 21. Mai 1808 wurde Oberriet mit Moos und Rehag vom Bischof zu Konstanz von der Mutterkirche zu Montlingen losgetrennt und zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben. Am 20. Juni des gleichen Jahres hatte der kleine Rat von St. Gallen zu dieser Verselbständigung seine Zustimmung gegeben.

1810 kostete die Mass (1.5 Liter) Weisswein im Wirtshaus 16 und Rotwein 24 Kreuzer. Das Pfund Kuhfleisch kostete 10 und Kalbfleisch 12 Kreuzer, ein Pfund Weissbrot 5 Kreuzer und 1 Denar. Nach einer Missernte im Jahre 1816 stiegen die Preise im Frühjahr 1817 in schwindelerregende Höhe. So galt im Mai das Malter (etwa 224 Kilogramm) Korn über 100 Gulden, der Zentner Kartoffeln zwischen 10 und 11 Gulden, und der Laib Brot bis 1 Gulden 52 Kreuzer.

Nachdem der französische Krieg seit 25 Jahren ganz Europa im Banne hielt, fand er 1815 endlich sein Ende.

Die Jahre 1813 bis 1820 brachten eine grosse Hungersnot ins Rheintal. In den Jahren 1813 und 1816 regnete es im Sommer grosse Mengen. Über 1816 heisst es: "Durch den unaufhörlichen Regenanhalt wuchs die Traube lngsam, blühte erst um Jakobi und am Gallustag war sie noch an Beeren klein und steinhart; auch der Mais stand an Kernen leer da, welche beide noch durch einen frühen Reiffrost verbrannt wurden. An mehrereren Orten traten die Flüsse aus den Ufern und versengten die Erdäpfel völlig.". Im Jahr 1817 regnete es - nach einem guten Sommeranfang - in den Sommermonaten beinahe unaufhörlich, was der Ernte schadete. Selbst die Kartoffelernte scheiterte als dann nach den Regennächten vom 13. auf den 14. Juni und danach nochmals vom 27. auf den 28. August an mehreren Orten der Rhein und die Bäche über die Ufer traten (der Föhn löste gleichzeitig die noch mächtigen Schneemassen im Gebirge). Nur noch die Kronen der Bäume, Dächer und Kirchtürme ragten aus den Fluten. Als Folge waren die Lebensmittel sehr knapp und die Preise kletterten in die Höhe. Einzig das Fleisch war einigermassen erschwinglich, denn wegen der Futterknappheit musste das Vieh abgetan werden. Von den 23'635 Einwohnern des Tals starben im Jahr 1817 allein 1141 (an Unterernährung, sowie am sich ausbreitenden Faul- und Nervenfieber), währenddem nur 313 Kinder zur Welt kamen. In Montlingen wurde ein Armenfonds errichtet, so dass niemand an Hunger sterben musste.

Wenn sich in jener Zeit Menschen begrüssten, dann lautete die Frage immer: "Hast Du heute schon gegessen?". Auch heute noch existiert die Begrüssung "Gäassa?" (aber nur noch nach dem Mittagessen).

1850 wurden Gulden, Batzen und Kreuzer durch Franken und Rappen abgelöst.

Der Rhein suchte die Talschaft oft mit schweren Überschwemmungen heim. In den Jahren 1855, 1868, 1871 und 1890 war das Ausmass der Katastrophe besonders gross.

Am 28. September des Jahres 1868 durchbrach der Rhein den Damm sowohl in Montlingen als auch in Oberriet. Die Leute trieben ihr Vieh auf den Montlingerberg, der wie eine kleine Insel aus dem Wasser ragte. Am 4. Oktober kam es dann aber noch schlimmer! Beladene Schifflein fuhren durch das Dorf um den eingesperrten Leuten Lebensmittel zu überbringen. Nach dieser Überschwemmung lief eine internationale Hilfsaktion an. Allein an Bargeld kam die stolze Summe von 47'000 Franken zusammen; zudem gingen viele Kleider- und Lebensmittelspenden ein. Vom 4. Oktober bis zum 27. Dezember wurde beim Pfarrhaus eine eigens eingerichtete "Suppenanstalt" unterhalten.

Gesamtansicht Montlingen 1868

Montlingen Tänneli 1868

1871 durchbrach der Rhein fünfmal seine Uferdämme und verheerte die Felder. Der Schaden belief sich auf eine Million Franken. Innerhalb weniger Woche wurde Hilfe im Umfang von 428'000 Franken gefunden. Frankreich steuerte über 200'000 Franken bei.

Vor dem Bau der Eisenbahn durch das Rheintal 1855 gelangte der Gemeinderat von Oberriet an den kleinen Rat des Kantons mit einer Petition, welche verlangte, dass die Bahnlinie in gerader Linie von Oberriet nach Au zu führen sei. Der Bau der Eisenbahnlinie wurde als Anlass zur "Entsumpfung" von Au genommen. 1858 fährt die erste Eisenbahn durch das Rheintal.

Die Rheinkorrektion wurde 1865 in Angriff genommen.

Geographie

Das folgende Bild stellt den Ausschnitt einer Karte von G. Walser dar. Es zeigt das St. Galler Rheintal um 1766.

Rheintal um 1766

In Oberriet selbst gibt es eine Ortsbezeichnung 'Stieg'. Der Weiler Stieg gehört zur Holzrhode.

Die Ortsgemeinde Holzrhode ist eine der fünf Ortsgemeinden im Einzugsgebiet des Allgemeinen Hofes Oberriet, auf dem Gebiet der Politischen Gemeinde Oberriet. Im Gegensatz zu anderen Ortsgemeinden handelt es sich hier nicht um ein eigentliches Dorf, sondern um ein Gebiet.

Dieses erstreckt sich im Süden vom Hirschensprung (Grenze zur Gemeinde Rüthi) über das ganze Berggebiet bis an die Grenze zur Gemeinde Eichberg im Norden, und im Westen bis zur Grenze des Kantons Appenzell Innerrhoden. Auf dem Gebiet der Holzrhode gibt es viele Weiler und das Dorf Kobelwald. Dieses dürfte schon vor 1000 Jahren besiedelt gewesen sein.

Die Holzrhode hat rund 700 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger - "Holzbura" genannt - die aber auch noch Bürger des Allgemeinen Hofes Oberriet sind.

Stieger / Stiger in Oberriet

Die Stieger sind ein grosses Geschlecht des freien Reichshofs Kriessern. Der Hof umfasste das Gebiet von Diepoldsau-Mäder bis hinauf zur Fähnernspitze. Neben dem Gebiet der heutigen Politischen Gemeinde Oberriet gehörten somit auch die Gemeinde Diepoldsau und das vorarlbergische Mäder dazu.

Wappen 'Stieger'

Das Wappen der Stieger von Oberriet ist nach dem Siegel des Hofammanns Hans Stieger (1532) gestaltet.

Auf dem goldenen Schild befindet sich ein entwurzter, schwarzer Eichenbaum (gotisiert) mit 4 Blättern und 4 Erdefrüchten. Die getreue Wiedergabe bestätigte H. Müller-Vogt (Heraldikon in Egg).

Im Familiennachlass von Regina Kessler-Stieger (heutiger Besitzer: Hermann Kessler) befindet sich ein Familienwappen Stieger. Es handelt sich um eine kleine Tafel, wahrscheinlich handgemalt, angefertigt von Hans Kalt (Bazenheid), ohne Jahresangabe. Auf der Rückseite des Bildes befindet sich eine Beschreibung des Urspungs der Stieger gemäss Quelle 'Das Rheintal' von J. Drittenbass (1943).

Wappen 'Stieger'

Die Stieger werden schon ums Jahr 1300 als Zinser des Klosters St. Gallen genannt.

Im Werk 'Der Hof Kriessern' (von J. Hardegger und H. Wartmann, 1878, VII, XXXIV, über den Hof Kriessern wird auch 'Hans Stiger 7. Mae' als Ammann, Hofammann, Landvogtsammann und alter Hofammann erwähnt. Dieser Hans Stiger, der eine grosse Nachkommenschaft hatte, wird als Stammvater der zahlreichen heute lebenden Familien betrachtet. Er erhielt nach 1541 (nach anderen Quellen: 1530) das Landrecht im Kanton Schwyz, wo er ebenfalls ein starkes Geschlecht begründete (siehe 'Stieger' in Schwyz). Dieses Geschlecht brachte viele bedeutende Eidgenossen hervor, die sich besonders als Gelehrte, Diplomaten und Offiziere in fremden Kriegsdiensten auszeichneten.

Stieger in Oberriet mit spezieller Erwähnung:

1437

Frick an der Stiege ist im Hofe Oberriet als Zeuge genannt.

1442

Ein Josef Stiger ist wohl sechs Jahre Knecht auf Blatten.

1486

Im Steuerrodel sind - als Besitz der Frau Gertrud (geb. von Hörnlingen, Wittwe Jakob Mangolts von Constanz), ihren Kindern (Wolfgang ind Konrad) und Ulrich von Ramswag - aufgeführt [KRI 1878]:

  • Frick Stiger der Junge im Kobelwald,
  • Thoman [Thomas] Stiger (Schneiders Sohn am Stigen in Freienbach),
  • Frick Stiger (Freienbach),
  • Hans und Heine Stiger (beide Freienbach),
  • Konrad der alt und der jung (beide Freienbach), sowie
  • Frick (Thoman's Sohn).

Diese Personen mussten jedes Jahr eine Fasnachtshenne abgeben und einen "Tagwen" [Tagwerk] leisten. Nach deren Tode wirde der Fall oder "Lass" geschuldet.

1523

Ulrich Stiegers Erben, Rüdi, Hans und der jung Häusli Stiger (Freienbach) besitzen Alprechte auf Camor.

1531

Hans Stiger, Ammann von Kriesern, und Stigers Hensi nehmen als Hofvertreter beim Schiedsgericht mit den Neugläubigen teil. D.h., Hans Stieger ist Abgeordneter des Hofes Kriesern im Streit um die Höhe und Tragung der Kosten, die Oberriet auferlegt wurden, wegen Ungehorsam gegen Statthalter und Rat des Gotteshauses zu St. Gallen.

1532

Hans Stieger in Kobelwald beteiligt sich (zusammen mit Hans Kluser, Bastian Gächter und Ulrich Zäch) im Rahmen der Reformation am Bildersturm in der St.-Wolfgang-Kapelle in Oberriet.

1540

Ein Siegel von Hans Stieger zu Altstätten um 1540 ist noch erhalten in der Siegelsammlung zu St. Gallen.

1662

Meister Hans Stiger, Balbierer (Haarschneider), Oberriet, Hofammann von Kriessern und Oberriet, schuldet der Frühmesspfründe Montlingen 300 Gulden, jährlicher Zins 1½ Gulden auf Martini.

1724

Franz Stieger in Freienbach, Jakob Stieger, Josen Sohn Ulrich Stieger sind Vertreter der Holzrhode.

1755

Joseph Stieger, Organist, beteiligt sich mit den Hofvertretern an einer Aussprache in Frauenfeld wegen Entzug der Alp Sämtis durch die Appenzeller.

1793

Jakob Stieger ist ein Vertreter der Holzrhode bei der Versammlung der Rhodsausschüsse.

Die Zuordnung zur Genealogie konnte zum Teil noch nicht vorgenommen werden, da diese Namen sehr häufig waren und jeweils mehrere in der Datenbank erfasste Personen in Frage kommen.

Quellen:

  • [Kri 1878]    Der Hof Kriesseren (J. Hardegger und H. Wartmann, 1878)

Orte in Oberriet

Adler

Das neue Gasthaus Adler in Oberriet befindet sich im Zentrum von Oberriet. Der 1981 abgebrannte Vorgängerbau bildete mit der 1929 abgebrochenen Sust, dem äbtischen Zehntenhaus ("Burg") und einem weiteren abgegangenen Bauernhaus eine architektonische Einheit. Assekuranznummer 2054.

Armenanstalt

Die Armenanstalt würde später zum Bürgerheim und danach zum Altersheim. Flurbezeichnung 'Feldhof'. Ursprünglich östlich des Binnenkanals gelegen, heute abgebrochen. Siehe Karte. Standort: Vermessungspunkt 421.

Blatten (Schloss, heute Ruine)

Das Schloss Blatten wurde als Verteidigungsanlage vor etwa 700 Jahren erbaut. Siehe Karte.

Eichau

Flurbezeichnung. Siehe Karte.

Eintracht

Oberrieter Gasthaus im Ortsteil 'Buck'. Das Haus zur Eintracht wurde 1614 durch den Baumeister Johannes Saxer erbaut. Es wurde im Sommer 2005 einem Totalumbau unterzogen. Im Volksmund 'Gaasi' genannt (vermutlich wegen der früheren Mostlager im Keller des Hauses). Siehe Karte.

Oberriet Eintracht (Gaasi)

Fäneren / Fänerenspitz

Dem Kamor nördlich vorgelagert (aber nicht von derselben geologischen Formation). Siehe Karte.

Felsenhügel

Restaurant in Kobelwald. Wirtsleute: Johann Peter Stieger bis um 1920, Linus Stieger ab etwa 1923, und Martin Stieger. Siehe Karte.

Kobelwald Restaurant Felsenhügel

Forster-Mühle

Im Mühltobel gelegen. Das Hauptgebäude wurde vom Dorfbrand von 1890 verschont. Siehe Karte. Assekuranznummer 595.

Forstseeli

Naturteich am Ostabhang der Fäneren. Siehe Karte.

Frohsinn

Oberrieter Gasthaus. Johann Gottlieb Zäch übernahm 1903 von seinem Vetter, dem Tierarzt Josef Anton Zäch, den 'alten Frohsinn'. Im Herbst begann er daneben mit einem Neubau, in welchen er die Wirtschaft zum 'Frohsinn' verlegte. Maria Anna Zäch arbeitete hier ab 1904 als erste Kellnerin. Siehe Karte.

Oberriet altes Pfarrhause und Frohsinn (1933)

Oberriet Frohsinn

Grosse Fabrik

Die Grosse (Stickerei-) Fabrik wurde 1870 von der Ortsgemeinde errichtet und von Theodor Lüchinger betrieben. Heute befindet sich dort das Institut Karl Borromäus. Siehe Karte. Assekuranznummer 1755.

Kalberweid

Teil der Alp Sämtis, unterhalb der Dreifaltigkeitstürme gelegen (am Aufstieg zur Widderalp). Siehe Karte.

Kamor

Der Kamor ist ein Berg zwischen dem St. Galler Rheintal und Appenzell Innerrhoden und liegt auf einer Höhe von 1751 m.ü.M. Siehe Karte.

Kapf

Der Kamor ist ein Hügel nördlich des Weilers Moos. Siehe Karte.

Kellen

Die Kellen (Oberrieter Ortsteil) ist ein ehemaliger Standort der Ziegeleien und Kalkbrennereien Lüchinger (-Kühnis) und Zäch (Schmidheini). Siehe Karte. Das Stammhaus der Familie Zäch ("Kleas") stammt - laut Annahme der Denkmalpflege - aus dem Mittelalter. Es befand sich am Bergfuss, südlich des ehemaligen Ziegeleiareals. Siehe Karte. Assekuranznummern 1795 und 1796.

Kreuz

Oberrieter Gasthaus, an der ehemaligen Strassenverzweigung nach Rüthi und Feldkirch gelegen. Johann Kaspar Stieger war hier zumindest von 1819 bis 1840 Kreuzwirt. Das Gasthaus enthielt vor dem Neubau einen imposanten Saal. Siehe Karte. Assekuranznummer 3022.

In Kobelwald muss es auch ein Gasthaus mit Namen 'Kreuz' gegeben haben. In diesem wirtete Joseph Anton ("Beckes") Stieger zumindest zwischen 1825 und 1832.

Plattenbödeli

Gasthaus nördlich des Sämtisersees, am Einstieg zum Brüeltobel. Siehe Karte. Standort: Vermessungspunkt 1279.

Post

Büro und ehemals Telefonzentrale im ältesten der Lüchinger'schen Häuser, auf der Westseite der Staatsstrasse, gegenüber dem Hotel Rössli in Eichenwies. Siehe Karte. Assekuranznummer 1891.

Oberriet Alte Post

Oberriet Alte Post

Postplatz

Bis 1975 hatte Oberriet einen umschlossenen und repräsentativen Platz, den sogenannten Postplatz mit seinen klassizistischen Gebäuden wie das Gasthaus 'Rössli', die Konkordia, die Post und einige weitere Wohnhäuser. Etwaiger Standort siehe Karte.

Dieser Platz spielte bei den alten Strassenlinien (u.a. Arlberg-Schweiz) eine wichtige Rolle beim Verlad von Gütern, bei Übernachtungen und bei Anlässen der Bevölkerung. Direkt hinter dem Postplatz befand sich die alte Gemeindekanzlei im heutigen 'Rothus'. Die Bedeutung des ehemaligen Postplatzes kommt darin zum Ausdruck, dass im 19. Jahrhundert der neue Bahnhof nicht in der Nähe der Kirche, sondern in der Nähe des Postplatzes angelegt wurde.

Rietli

Flurname für das Gebiet westlich des Oberrieter Oberdorfs. Siehe Karte.

Rietli

Haus der Familie Zäch ("Kleas"), Ziegelei am Rietlilooweg. Siehe Karte. Assekuranznummer 1712.

Rössli

Gasthaus und Hotel, erbaut um 1800. Eines der Lüchinger'schen Häuser, zu denen das Rothus, der Konsum Konkordia, das Dr. Dux'sche Haus samt Sust und die alte Post als ältestes Gebäude der Gruppe gehörten und die um den Postplatz eine geschlossene Baugruppe bildeten.

Am 9. Dezember 2003 verliert Oberriet bei einem Brand den bedeutenden klassizistischen Profanbau. Die örtliche Feuerwehr (Kommandant Urs Wüst) rückte um 2:53 Uhr aus. Mit einem Feuersprung hat sich der Brand ausgeweitet, und so hat auch der Nachbarliegenschaft von Sport-Loher ein grosses Augenmerk gegolten, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Um 5:10 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Das ebenfalls schützenswerte Gemeindemuseum Rothus war zu keiner Zeit gefährdet. Siehe Karte.

Rothus

Alte Gemeindekanzlei, heute Gemeindemuseum. Früher war hier auch eine Gaststätte untergebracht. Siehe Karte, wobei map.search.ch zurzeit das Rothaus falsch darstellt (das Rothus befindet sich beim Café und das Museum im angrenzenden nordöstlichen Bau). Assekuranznummern 1083 und 1085.

Oberriet Rothus

Oberriet Rothus Café

Oberriet Rothus Museum

Sämtis

Der Appenzeller Sämtis schliesst sich nordöstlich an den Rheintaler Sämtis an. Siehe Sämtis zwischen dem Fälensee (unten links) und dem Sämtisersee (oben rechts). Siehe auch Hikr-Tourenkarte.

Die Alp 'Rheintaler Sämtis' im Kanton Appenzell Innerrhoden gehört seit jeher dem Allgemeinen Hof Oberriet. Die Appenzeller versuchten immer wieder die Alp an sich zu nehmen, jedoch stets ohne Erfolg. Noch im Jahre 1969 wollte die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden die Alp Sämtis zu "einem guten Preis" kaufen, was der damalige Hofverwaltungsrat aber ablehnte.

Schäfle

Das Gasthaus in Kobelwald am Dorfplatz (westlich der Kirche) besteht in dieser Form seit 1891. Johann Alois Stieger übernahm das Haus 'zum Kranz' 1891. Die Witwe Josepha Stieger-Gächter benannte das Haus später um. Siehe Karte. Assekuranznummer 1291.

Kobelwald Schäfle

Kobelwald Schäfle

Kobelwald Schäfle

Schäfli

Gaststätte im Ortsteil Moos (heute: Buchwaldstrasse 2). Zuerst wurde das Schäfli als Taverne und Pintenwirtschaft geführt. Das Alte Schäfli hatte den Eingang ganz links. Katharina Stieger war im Jahre 1833 "Schäflewirthin". Ihr Sohn Johann Jakob (Wüst) übernahm die Wirtschaft später. Das Alte Schäfli brannte am 20. September 1890 beim grossen Brand von Rüthi-Moos nieder. Das heutige Schäfli gehört Thomas Zäch (2001 vom Vater übernommen). Siehe Karte. Assekuranznummer 1557.

Moos Schäfli

St. Fridolin (Kapelle)

Die Kapelle wurde um 1806 angebrochen. Die Kapelle befand sich am östlichen Ende des Blattenbergs auf den südlichen Abhängen (ehemaliges Rebgelände). Etwaiger Standort, siehe Karte.

Stickereifabrick Lüthi und Wiederkehr

Heute am Standort der Jansen AG (an der Bahnlinie). Siehe Karte.

Stig

Weiler am Weg, der von Rehag steil nach Freienbach ansteigt. Standort einer ehemaligen Mühle und eines Mühle- und Feuerweihers. Siehe Karte.

Stiglitta

Flurnamen für den von der Stig zum Rehag abfallenden Hang. Ebenfalls Name eines Hauses. Siehe Karte. Assekuranznummer 1496.

Stigmühle

Auf der Westseite der Stigstrasse gelegen. Siehe Karte. Assekuranznummer 1486.

Sust

Die grösste Sust Oberriets befand sich auf dem Parkplatz nordwestlich des Restaurants Adler. Siehe Karte.

Taube

Restaurant in Kobelwald. Wirtsleute: Anna Maria Stieger-Büchel (1835), Johann Jakob Stieger, Karl Jakob Stieger (1892) und Egon Stieger. Siehe Karte.

Kobelwald Restaurant Taube

Kobelwald Restaurant Taube

Wacht

Ehemaliger Rebhang an der Guetstrasse, kurz nach dem Dorfausgang von Kobelwald zum Semelenberg ansteigend. Siehe Karte.

Watt

Streusiedlung südöstlich des Weilers Hard. Siehe Karte.

Widderalp

Siehe Karte.

Wolfgangskapelle

Die Kapelle wurde nach der Errichtung der Pfarrkirche nach 1810 abgebrochen. Genauer Standort unbekannt (im westlichen Teil der Anlage südlich des heutigen Rathauses). Siehe Karte.

Ansichten von Oberriet

Oberriet Haus zur Burg - Erbaut 1539

Postkarten im Querformat:

Realschulgebäude, Aufnahme von P. Schneider, 1912. Haus zur Burg - Erbaut 1539 Schloss Blatten Ruine Wichenstein Ruine Wichenstein (Rückseite)


Eichberg

Frühere Bezeichnung Hermentines (Bergacker).

Eichberg gehört nicht zu Oberriet.

Orte in Eichberg

Au

Die Au befindet sich am Aubach (Aach), im südlichsten Teil von Eichberg. Siehe Karte. Standort: Vermessungspunkt 462.

Eichenwies (Dorf, Ortsgemeinde)

Frühere Bezeichnung Aichewies.

Die Bezeichnung tauchte erstmals um 1419 auf. Bei der Trennung des Hofes Kriessern unter den Ramswager Brüdern (Grenze Montlinger Kirche) wird der obere Teil Kriesserns 'Eichenwies' genannt. Erst gegen Ende des 15. Jh. wird dieses Gebiet als Gemeinde 'am oberen Riet' oder 'zu Blatten' bezeichnet.

1448 wird die Niederlassung Oberriet, wenige hundert Schritt oberhalb Eichenwies, in einem fruchtbaren, geschützen Gebiet am wichtigen Rheinübergang genannt.

1661 war die Grundsteinlegung für die Josefskapelle in Eichenwies.

Das ursprüngliche Ziel, einmal eine eigene Pfarrgemeinde zu bilden, wurde jedoch nie erreicht.

Die Josefskapelle musste 1952 einer neuen St.-Josefskirche weichen.

Eichenwies, St. Josephskapelle

Das 'Rothus' war ehemaliger Sitz der Gemeindeverwaltung. Seit 1975 ist das Rothus ein Dorfmuseum.

Oberschule (5. bis 9. Klasse) Eichenwies von 1921:

Eichenwies - Schulklasse 1921.jpg

Auf dem Bild ist möglicherweise Maria Bertha Stieger (*1907), Maria Christina Loher-Wüst (*1908), Ida Cara Stieger (*1908) und Maria Regina Schneider-Stieger (*1911) zu sehen?

Das Dorf Eichenwies gehört heute zur politischen Gemeinde Oberriet.

Freienbach (Weiler, Teil der Holzrhode)

Zusammen mit Stein höchgelegene, ganzjährig bewohnte Siedlung der Gemeinde Oberriet. Ehemaliger Wallfartsort (Jakobsweg) mit der Kapelle 'Mariae Heimsuchung'.

Im Gebiet Freienbach - Chienberg - Neuenalp nutzt die Wasserversorgung Oberriet die Quelle Neuenalp (33'000 m3 pro Jahr), sowies die Quellen Loch, Ulrika, Benjamin und Karola (zusammen 380'000 m3 pro Jahr).

Orte in Freienbach

Benjaminsquelle

Die Benjaminsquelle befindet sich im 'Nord', südlich des Freienbachs. Siehe Karte.

Chessiloch

Das Chessiloch ist ein Waldgebiet auf dem Chienberg. Etwaiger Standort, siehe Karte.

Churzstück

Das Churzstück ist ein Waldgebiet auf dem Chienberg. Etwaiger Standort, siehe Karte.

Hard (Weiler, Teil der Holzrhode)

Westlichster Weiler (an der Grenze zu Eichberg) mit eigener Kapelle. Grosse Teile des Hofes Eichberg waren 1523 (4 Jahre nach Beginn der Reformation) bereits zum neuen Glaube übergetreten.

Holzrhode (Ortsgemeinde)

Das Schlössli Hard (im Weiler Hard) wurde 1642 von Hans Dietschi erbaut. Im Dachgeschoss befand sich ein Festsaal. Der Bau wurde 1968 bis 1969 renoviert.

Holzrhode, Schlössli Hard

Die Holzrhode liegt im Bergteil der Gemeinde. Sie umfasst das Dorf Kobelwald sowie die Weiler Moos, Rehag, Stieg, Freienbach, Stein, Kobelwies, Watt und Hard. Die Ortsgemeinde Holzrhode besteht aus den Sonderrhoden Kienberg, Strüssler (seit 1977), Möösle, Benzen-Hard, Benzen-Kobelwies, Rohn und Möser.

Holzrhode beitzt drei Alpen: die Alp Strüssler (seit 1669), die Wogalp und die Alp Loos (im Kanton AI, seit 1895).

Kobelwald (Dorf, Ortsgemeinde, Teil der Holzrhode)

Im Jahre 890 wurde 'Kobel' am oberen Ende des königlichen Waldes erwähnt. Der Name deutscher oder romanischer Abstammung sein und bedeutet 'Felshöhle', 'Berg' oder 'Lagerstätte wilder Tiere'.

1665 entstand im Kobelwald eine Kapelle, in welcher aber bis 1772 keine Messe gefeiert wurde.

Kobelwald, Freienbach, Rehag und Moos sollten nach 1799 eine eigene Gemeinde bilden. Sie wurden jedoch Rüthi zugeteilt. 1831 erfolge dann aber wieder die Rückkehr zu Oberriet.

Kobelwies (Weiler, Teil der Holzrhode)

Im Jahre 890 wurde 'Kobel' am oberen Ende des königlichen Waldes erwähnt.

Eine Familie Ender (1410 erstmals erwähnt) hatte sich hatte sich ausserhalb der Gerichtsmarken des Hofes Kriesseren in Kobelwies niedergelassen. Deren Stammvater war einmal Hofammann von Kriessern und nahm so gewisse Rechte (an Allmend, Wald, etc.) für sich in Anspruch.

Letztlich wurde Kobelwies aus der Altstätter Gerichtshoheit entlassen und der Gemeinde Oberriet zugeführt. Ähnlich erging es mit den Hofstätten der Schabinger / Schobinger under Hub. Aber diese blieben dann letztlich bei Altstätten.

Die Ender von Kobelwies verlangen 1507 nach vorgelegten Briefen, in ihren Wald- und Alprechten geschützt zu werden, denn die Kriessener hatten ein Holz (einen Wald) in Alp und Weid umgewandelt und gereutet = "geschwämmt" und wollten die Ender nur nach bisheriger Anzahl Vieh auf die Alp treiben lassen. Der Pfalzrat stützte die Ender; sie (und ihre Nachkommen) durften auch auf die neue Alp "Schwamm" fahren.

Kriessern (Dorf, Ortsgemeinde, ehemaliger Reichshof)

Frühere Bezeichnung Cressarrun (Griess = Flusskies; im Sinne von 'Siedlung auf dem Flusskies'), Griezarrûn / Criessa (1164).

Im Jahre 890 wurde 'Thiepoltesoua' am unteren und 'Kobel' am oberen Ende des königlichen Waldes erwähnt. Zur Zeit als Diepold der Besitzer der Au war, musste der Bannwald dort bereits gerodet gewesen sein. Der Reichshof Kriessern umfasste die heutige politische Gemeinde Oberriet, die Ortsgemeinde Diepoldsau und jenseits des Rheins das Dorf Mäder (Vorarlberg).

Erstmals offiziell erwähnt am 18. August 1229 in einer Urkunde, welche bezeugt, dass der deutsche König Heinrich VII dem Fürstabt Konrad von Bussnang im Kloster St. Gallen für geleistete Dienste seinen Hof bei Kriessern ("apud Criessarun") geschenkt hat. 1272 wird dann der Forst 'Kriechseron' erwähnt, der sich über beide Rheinufer erstreckte.

Nach altgermanischem Recht gehörte das Gelände eines Reichshofs dem König. Auf der rechten Rheinseite: Hof Lustenau mit Schmitter, Widnau-Haslach und Au. Auf der linken Seite entstand der Hof Kriessern.

Heinrich Walter von Ramswag kämpfte auf der Seite von König Rudolf gegen Ottokar von Böhmen auf dem Marchfeld bei Wien. Der junge Ritter rettete am 28. August 1278 dem König das Leben. Zur Belohnung versprach der König dem Ramswager 500 Mark Silber, die er jedoch der leeren Schatzkammer wegen nicht bezahlen konnte. Als Pfand dafür überwies er dem Lebensretter etliche seiner Besitzungen, so auch den Königshof Kriessern.

In den Appenzellerkriegen stand der gesamte Adel, so auch die Ramswager, auf seiten des Abtes von St. Gallen. Nach den Siegen der Appenzeller bei Vögelinsegg und am Stoss anno 1405 verbündete sich die Stadt St. Gallen und danach auch die Rheintaler und die Hofleute mit den Siegern. Es entstand der "Bund ob dem See", dem die Appenzeller, der Thurgau, das Rheintal und Vorarlberg angehörten. Der obere Teil des Hofes Kriessem (die Oberhalbigen) mit Schloss Blatten stand unter Heinrich Walter Ramswag, während der untere Hofteil von Eberhard von Ramswag regiert wurde. Die Grenze des geteilten Hofgebietes verlief von der St.- Johannes-Kirche Montlingen zum Dürrenbach.

In die von den Appenzellern geschädigte Burg Blatten kehrte nun Eberhard zurück, ein Vetter von Heinrich Walter, und von der älteren Linie übernahm Burkhard den unteren Hofteil. Bald darauf entbrannte zwischen den beiden Vettern ein Streit über Eigentumsrechte an der Burg und gegenseitige Forderungen wegen Unterhalt, Bewachung und Nutzung des Hofes. Durch Vermittlung befreundeter Edelleute konnte 1419 der Streit beigelegt werden.

Kurze Zeit darnach zog sich Burkhard von Blatten und vom Hofe zurück. Dafür gelangte der Vogt Rudolf von Rosenberg (Berneck) in den Besitz der oberen Hälfte und der halben Fähre zu Blatten. Die Burg Blatten dagegen blieb im Besitze der jüngeren Linie Ramswag. Nach Ableben des zweiten Rosenbergs kam sein Anteil an Kriessern an die Brüder Ulrich und Konrad Payer, Pfandinhaber der Herrschaft Rheintal, und von ihnen noch einmal an die Ramswager zurück.

Der untere Hofteil erlebte unterdessen eine tiefgreifende Veränderung: Eine Tochter des zweiten Eberhard von Ramswag, Adelheid, hatte sich mit dem Konstanzer Patrizier Mangold verheiratet. Ihre beiden Brüder hatten ihr eine Auskaufsumme oder Heimsteuer von 630 Gulden vertraglich zugesichert. Aber im Verlaufe von fünf Jahren war von den Brüdern nichts erhältlich, so verpfändete das Pfalzgericht St. Gallen für ihre Forderung Burg und Burgsäss Blatten, den unteren Hofteil Kriessern, Burgsäss Wichenstein und die Weingärten zu Haslach und Kalkofen (Berneck). Als die Auskaufsumme noch immer nicht bezahlt wurde, gelangten sämtliche Unterpfänder auf öffentliche Versteigerung und wurden Mangold um den Spottbetrag von 300 Gulden zugeschlagen. Mangold liess die Güter beisammen und nannte sich Junker über der Herrschaft Blatten.

Dessen Witwe verkaufte 1486 Schloss und Herrschaft Blatten um 1500 rhein. Gulden an Abt Ulrich Rösch von St. Gallen. Drei Jahre später nahm er als neuer Besitzer zu Montlingen den Treueid seiner Untertanen entgegen und liess sich als "Herr und Vogt zu Blatten und der ganzen Gemeinde zu Blatten und Kriesfern" feiern.

Ulrich von Ramswag hegte die Absicht, bei erster Gelegenheit seinen Anteil an Kriessem bestmöglich Zu veräussern. Am 13. Oktober 1511 trat er für 1000 Gulden alle seine Rechte über den Hof an Abt Franz von St.Gallen ab. Damit befand sich der ganze ehemalige Besitz der Ramswager im Rheintal wieder in den Händen des Abts von St.Gallen, unter eidgenössischer Oberhoheit.

Bis anfangs 16. Jh. lag die politische Verwaltung der Region bei Kriesseren. Danach ging diese Verantwortung an Oberriet über. 1512 hiess es erstmals "Hof Kriesseren am Oberriet", 1513 trennte sich Mäder politisch, und 1755 hiess der Rest "Hof Oberriet". Dieser Hauptortwechsel lag vor allem an der günstigeren Lage Oberriets (kleinere Gefährdung bezüglich Überschwemmungen und Lage an der neuen rheintalischen Verkehrsstrasse am Berghang entlang).

Schon von alters her war Mäder (heute Vorarlberg, Österreich) ein Bestandteil des Reichshofs. Die Güter wurden beidseits des Rheins von allen Hofleuten benutzt. 1513 verkaufte jedoch Abt Rösch von St. Gallen seinen rechtsrheinischen Besitz an den österreichischen Kaiser (um 260 Pfund St. Galler Währung). 1522 trat Mäder dann entgültig aus dem Gerichtsverband des Hofes aus. Dennoch war es weiterhin möglich die Allmenden gegenseitig zu benutzen. 1654 löste sich dann die Filialkapelle von Mäder von der Mutterkirche in Montlingen (Auslösungsbetrag: 200 Gulden). 1667 verkauften dann die Hauptgeschlechter Ender, Böckli und Kilga namens der Gemeinde die Rechte in der Viehweid zwischen Kriessern und Diepoldsau mit Vorbehalt der Rechte im Isenried um 340 Gulden.

Die Gemeinde verarmte zusehends. Im Buch 'Geschichte des Reichshofes Kriessern' ist dazu folgendes zu lesen:

Einblick in die Zustände vor der Franzosenzeit gibt uns das Schreiben vom 2. Tag des Weinmonats 1761, das die Räte Hans Jakob Thurnher, Michel Bongarter und Kirchenpfleger Johannes Ebnöter an den äbtischen Official Pater Iso Walser gerichtet haben "zur Fortpflanzung unserer armen Schuhl, aus Gnaden für das Jahr 1761 gegeben 4 Gulden, aus Gnad und Mildhertzigist auch ferner zu geben". Dem Gesuch liegt ein Schreiben des damaligen Schulmeisters Johannes Huter bei, der u. a. folgendes schreibt: "Und thut sich die gantze gmeind Khriessern um das Gnaden Gelt bedanken. Ich wollt wünschen, es gäb noch etwa einen Stifter und Wohlthater an die Schuhl zu Khriessern. Dan es ist weit herumb kein schlechtere schuhl pfrund als zu Kriesseren. Keiner wolt um die schuhl anhalten wegen der schlechten belohnung … Und was kann ein schuhl meister den schuhl kinder wegen sechs wochen geben, wenn er noch gewartig sein muss, was auf schlechten Boden waxe, wan es nasse sümer gibt, so liegt an etlichen orten das wasser darinen …"

1788 schied Diepoldsau aus dem Reichshof aus.

1789 wechselte der Reichshof Kriessern zum Hof Oberriet und schliesslich zur Gemeinde Oberriet.

Montlingen (Dorf, Ortegemeinde)

In einer Grenzbeschreibung des Bistums Chur, welche im Frühmittelalter noch bis zum Monstein (bei Au) reichte, wird 633 Montlingen als 'Montigel' oder 'Monticulus' (Berglein) erwähnt: "... per alpes ad fines Raetiae curiensis ad villam Montigells.". Montlingen dürfte eine der ältesten Siedlungen im Rheintal sein.

Bei der Grenzregulierung zwischen Thurgau und Rheingau im Jahre 890 reichte das Bistum Chur noch bis zum Hofe Lustenau mit Au und Widnau. Montlingen gehörte damals noch zur Pfarrei Rankweil )und somit zu Chur).

Im 9. Jahrhundert entstand die erste Pfarrkirche.

Die Bildung einer selbständigen Pfarrei dürfte mit der Zuteilung 1155 von Montlingen als Grenzort zum Bistum Konstanz zusammenhängen. Um 1200 (in romanischer Zeit) folgte ein Neubau der Pfarreikirche. Aus einer päpstlichen Bulle von 1217 geht die Existenz einer Pfarrkirche erstmals klar hervor.

1528/29 brechen die Reformationswirren aus. Altstätten, Marbach, Balgach, Berneck, Rheineck, Thal, St. Margrethen und Widnau beschliessen die Annahme der Reformation. Die Pfarrei Montlingen unter Pfarrer Diepold Hutter lehnt den neuen Glauben ab. Im Jahre 1531 fand der Bildersturm in der Pfarrkirche Montlingen statt.

1534 brennt das Pfarrhaus ab.

Bis 1654 gehörten zur Pfarrei Montlingen Mäder, Kriessern, Kobelwald, Oberriet und Eichenwies. Im Jahre 1654 spaltete sich Mäder ab.

Im Jahre 1733 spaltete sich Kriessern von der Pfarrei Montlingen ab ab.

Neuere Zeit

Die Bürger von Montlingen verteilen sich heute auf folgende alteingesessene Familien: Baumgartner, Benz, Dux, Haltiner, Hasler, Herrsche, Loher, Rohner, Schegg, Wüst, Zäch und Zigerlig.

Wappen 'Oberriet'

Die Ortsgemeinde Montlingen ist heute eine von mehreren Ortsgemeinden innerhalb der Politischen Gemeinde Oberriet. Sie ist, wie die anderen Ortsgemeinden auch, anlässlich der Hofteilung vom 3. August 1793 entstanden.

Die Ortsgemeinde unterhält die beiden Alpen Kienberg und Schwamm.

Wappen 'Montlingen'

Im Jahre 1801 spaltete sich Kobelwald von der Pfarrei Montlingen ab ab und 1806 auch Oberriet.

Noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Montlinger als rauhe und hitzige Gemüter bekannt. Kaplan Lüchinger beschrieb am 30. August 1742 in der durch Fürstabt Cölestin II vorgenommenen "Lokal- und Personalvisitation" als grösstes Laster der Montlinger die "discordia summa" (heillose Zwietracht). Umgekehrt wurde viel (und manchmal auch überbordend) gefeiert.

Montlingen zählte im Jahre 1900 zirka 900 Einwohner. Viehzucht, Ackerbau, Stickerei (insbesondere Kettenstich und Ausschneiden) und Torfstecherei (es wurde damals noch viel mit "Scholla" geheizt) waren die wichtigsten Beschäftigungen der Leute. Montlingen besass damals zwei Wagner, mehrere Schuhmacher, Holzschuster, Drechsler, zwei Hufschmiede und vier Nachtwächter.

Um 1900 verdiente ein Knecht 1 Franken pro Tag, ein Zimmermann 2.40 und ein Maurer 2.60. Die Bewohner zahlen damals die folgenden Preise: 1 Herrenanzug kostete 15 Franken, ein paar Schuhe 4.50, 500 g Kalbfleisch 60 Rappen, 1 Kilo Brot 60 Rappen, 1 Flasche Bier 20 Rappen, 1 Liter Milch 20 Rappen, und 1 Tageszeitung 5 Rappen.

Früher war es nicht üblich, dass Kinder ihre Eltern "duzten". Eltern und ältere Leute allgemein wurden mit "öar" (ihr) angesprochen.

Montlingen zählt im Jahre 2000 zirka 1690 Einwohner, was etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung der Politischen Gemeinde Oberriet ausmacht.

Brauchtum und Sprache

Brauchtum:

  • Bläandastööba
  • Eierlesefest
    Dasn Sinnbild des Eierlesefests ist das Erwachen der Natur. "Grüne" und "Dürre" als Dämonen in vielartigen Kostümen gekleidet, kämpfen gegeneinander. Mit Schellen- und Treichellärm wird auf diese spezielle Art die dunkle Jahreszeit vertrieben. Zum Bewegungsspiel treten weiss gekleidete und farbig verzierte Eierwerfer und Eierfänger an.
  • Fasnacht
    Das Fasnachtsgeschehen ist im Rheintal auf die sechs Tage vor Aschermittwoch festgelegt. Der Termin der Fasnacht bezieht sich auf die Fastenzeit (und damit auf den kirchlichen Kalender). Aber während die Fastenzeit auf ein jenseitiges Leben hin orientiert ist, stehen in der Fasnacht das Vergnügen, das Essen und Trinken im Mittelpunkt.
  • gi Krüza
  • gis Nöjohrhola
    Um den Neujahrstag herum wurden die Kinder von deren Taufpaten zum Essen eingeladen. Grussformel der Kinder: "I wünschi a guats nöis Johr, daser lang läbid und gsund blibid und wänner stärbid in Himmel kond.".
  • Hültscha
    Das Türggenbrot ist ein kompaktes Brot aus Mais- und Halbweissmehl (teilweise mit Sultaninen beigemischt). Praktisch jede Rheintaler Familie pflanzte auf ihren Feldern oder im hauseigenen Garten Türggen an. Im Spätherbst, wenn die Maiskolben ihre volle Reife erlangten, wurde geerntet und die ganze Familie machte sich daran, die Kolben von den Blättern zu befreien. Dieses Schelfera, Usschella, Uszüha oder Hültscha, wie der Vorgang je nach Dialekt und Region genannt wird, zählte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu den wichtigsten Ereignissen im Jahreslauf.
  • i Krischtalear goa
  • Pfingschtamanna
    Pfingstmaa und Pfingstwiib ist ein Brauch, der unverheiratete Burschen und Töchter verspottet. Nachtbuben hängen dabei Strohpuppen an die Lichtmasten vor dem Haus einer ledigen Person. Dies soll für spassigen Humor im Dorf sorgen.

Es existiert eine Liste mit speziellen Dialektwörtern aus Montlingen und Umgebung.

Moos (Weiler, Teil der Holzrhode)

Rehag (Weiler, Teil der Holzrhode)

Mühle- und Sägesiedlung. Im Zentrum stand das Restaurant Hecht.

Orte im Rehag

Hecht

Das Restaurant Hecht war ehemals der Standort einer Ferggerei. Siehe Karte. Assekuranznummern 1503 und 1504.

Hirschensprung

Leicht erhöhte Felskluft an der Staatsstrasse (trennt den Blattenberg vom Blosenberg). Früher war der Hirschensprung die natürliche Grenze zwischen dem Rheingau und Rätien (und somit auch allemannisch-rätoromanische Sprachgrenze). Siehe Karte.

Stein (Weiler, Teil der Holzrhode)

Stieg (Weiler, Teil der Holzrhode)

Orte im Stieg

Jocklisstädeli

Stadel an der Stigstrasse. Standort siehe Karte. Assekuranznummer 1485. Standort: Vermessungspunkt 526.

Mühleweiher

Weiher auf der Stig. Ursprünglich auf der Ostseite der Stigstrasse gelegen (schräg gegenüber der Stigmühle). Heute zugeschüttet. Neuer Standort siehe Karte.

Watt (Weiler, Teil der Holzrhode)

 

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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Nachführung am 3. Oktober 2011)