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Das Malteserkreuz ( Die Katharer in Südfrankreich (Province Cévennes, in der Nähe des alten Haut Languedoc) nannte man Albigenser. Nach dem Vertrag von Meaux 1229 verliessen diese ihre Provinz und erreichten Genf (via Rhônetal). Ein Teil davon erreichte Bevaix zwischen 1225 und 1240. |
Jehon Ribaux (Friedensrichter im Dienste des Grafen von Neuchâtel für Bevaix und Cortaillod) machte sich um 1530 verdient, indem er den Dokumenten von Rodolphe III ( 1032) rechtlich zum Durchbruch verhalf. Diese regelten die Grenzen der Gemeinden Bevaix und Gorgier (damals unter der Gewalt des Grafen von Savoye).
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Das Schilld aus dem 16. Jh. zeigt - auf blauem Hintergrund - einen "Kokon" aus roter Seide, aus welchem 20 goldene Pfeile in alle Richtungen entspringen. Das Wappen soll zeigen, dass die Leute damals auf alle Agressionen von aussen gewappnet waren.
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Am 20. Februar 998 beginnt für Bevaix (römisch: Bevesanci) die "moderne" Geschichte, nachdem die Römer und danach die Burgunder Burgondes das Gebiet besetzt hatten.
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Im religiösen Elan, der das Ende des 10. Jahrhunderts auszeichnet, gründet Rodolphe im Jahre 998 die Abtei von Bevaix. Er stellt sie unter die Autorität der Abtei von Cluny und stattet sie mit zahlreichen Gütern aus: praktisch die gesamten Ländereien um Bevaix, die Ortschaften Brot und Saint-Martin (einschliesslich 50 Familien). Im Jahre 998 bestand das Dorf vorwiegend aus Leibeigenen; 1263 waren jedoch alle Einwohner frei. |
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Eine erste Dorfgemeinschaft entstand anfangs des 15. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt versuchten die 'Bevaisans' die politische Autonomie zu verbessern. Mit der Reformation ist eine feste Gemeinde konstituiert.
In den Jahren 1493 und 1570 wurden zahlreiche Wälder zur Gemeinde dazugekauft. 1526 kamen noch einige Felder dazu.
Die Kirchenbücher werden seit Ende 1681 geführt. Die Mütter werden bei den Geburten nicht erwähnt. Bis 1685 wird nur ein einziger Todesfall aufgeführt. Der Pasteur Esayé (Esaïe) Boyve (1612 bis 1686) und seine Ehefrau Martina treten oft selbst als Taufpaten auf. Ab dem 8. Oktober 1671 führt er keine Taufpaten mehr auf. Am 21. Juni 1685 macht Esayé Boyve den letzten Eintrag.
Erst am 8. Mai 1687 wird 'David Prevott [Prévot]' als neuer "Ministre de l'Eglise" gewählt. Entsprechend fehlen die Einträge in den Kirchenbüchern in Bevaix. David Prévot macht 1695 nur noch sporadische Einträge im Kirchenbuch. Weitere Einträge werden in einer anderen Schrift nachgetragen.
Bereits 1696 übernimmt der Priester 'J.J. Francey' "son ministère à Bevais" und am 11. Dezember 1701 übernimmt bereits Jean François Tissott [Tissot] das Amt als "Minist. du saint Evang.".
Ende des 18. Jahrhunderts teilt sich die Bevölkerung in zwei Gruppen: die Bürger, welche zahlreiche Privilegien geniessen, und die übrigen Einwohner.
Ein lange andauernder Konflikt (zwischen 1758 und 1805) entstand bezüglich der Verwendung der Wälder. Der Konflikt brachte Todesdrohungen, "tabassages" und Holzdiebstal mit sich.
Handgemalte Karten:

Umgebung von Bevaix:
Das Dorf:
Gesamtansichten und spezielle Bilder

Datierte Gesamtansichten:
Nicht-datierte Gesamtansichten:
Neuenburgersee:
Adolphe Ribaux (1877 bis 1923) war der lokale Schriftsteller. Im Stück 'Divico' (im Juli und August 1908 in Bevaix gespielt) spielte Elisabeth Ribaux mit.
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Alfred Ribaux wurde vermutlich im 'ancien stand de tir (au bas du Jordil)' in der Nähe des Bahnhofs Bevaix geboren (das Haus wurde später abgerissen). In diesem Haus wohnten seine Eltern Emil und Marguerite Elisabeth um 1900. Alfred wurde teilweise von seinem Grossvater (seitens Tinembart) erzogen; das heisst, er wohnte auch an der Rue de Coin Gosset. Später zogen Emil und Marguerite Elisabeth in das Haus 'Les Plantées'.
Ab 1926 wohnte Alfred an der Rue du Temple 12 (bis zur Geburt von Mariette "chez Calame" und danach, bis etwa 1941, in einer etwas grösseren Wohnung rechts nebenan), an der Rue du Temple 9 (etwa 1941 bis etwa 1958), an der Rue des Murdines "La Croix" und an der Rue de la Fontaine 4 (ab etwa 1963).
An der Rue du Château 2 hängt eine Suchard-Werbung. Hier hatte Elisabeth eine kleine épicerie (Krämerladen), (vermutlich etwa bis zu ihrer Hochzeit).
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Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Nachführung am 15 März 2015)