1492 |
Johannes Meier
Johannes Mayer, Priester des Johannesordens Feldkirch,
quittiert den Empfang der jährlichen Zinsen von Gütern in Kriessern.
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1505-1546 |
Diepolt Huter
Geboren um 1480 in Diepoldsau als Sohn des Rodolf Huter und der Anna Schmid von Rain.
Am 1. März 1505 Kleriker der Diözese Konstanz und Vertreter des Papsts.
1508 Besitzer der Pfarrei Appenzell.
Pfarrer in Montlingen.
Disputationen (mit Vertretern der "neuen Lehre") 1524 in Appenzell, 1526 in Baden, und 1528 in Bern
(Wortführer: Ulrich Zwingli aus Zürich, Oekolampad aus Basel und Haller aus Bern).
Gestorben am 2. Mai 1546.
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1627-1632 |
R.D. Jakob Stiger
Pfarrer in der Pfarrei Montlingen.
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1636-1687 |
Jakob Alt
Geboren am 10. September 1610 in Oberriet als Sohn des Johann Alt.
Besuch der Lateinschule in Appenzell (Vorläuferin des Kollegiums).
Novize im Kloster St. Gallen. Profess am 8. September 1628. Annahme des Namens 'Gallus'. Weihe zum Priester: 1636.
Studien in Rom. Abschluss 1642 mit dem Doktortitel der kanonischen Rechte.
Statthalter in Ebringen bei Freiburg im Breisgau (Besitz des Klosters St. Gallen).
Superior und 1650 Prior und Statthalter im Filialkloster Neu St. Johann.
1652 Ernennung von Abt Pius zum Stiftsdekan des Mutterklosters.
1654 Fürstabt Pius Reher stirbt und Dr. Gallus Abt übernimmt dessen Stelle.
Förderung des Baus der St.-Josephs-Kapelle in Eichenwies 1661.
Starb am 4. März 1687.
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1674 |
Pfarrer Ulrich Gächter
Pfarrer in Grub.
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1680 |
Pfarrer Johann Geser
1680 zählte Pfarrer Johann Geser (der jüngere) folgende Bevölkerungszahlen auf:
Oberriet 544, Montlingen 353, Eichenwies 342, Kriessern 240, und Holzrhode 337.
Amtete zusammen mit Capellanus Heinrich Federer.
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1719-1725 |
Johann Caspar Stiger
Pfarrer.
Schrieb das Jahrzeitbuch oder Jahrtagbuch Montlingen von einer älteren Vorlage ab.
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1727-1756 |
Johannes Ulrich Seitz
Dr. Theol, aus Berneck. Pfarrer.
Erweiterte das Jahrzeitbuch oder Jahrtagbuch Montlingen um neuere Einträge.
Später apostolischer Notar in Schwarzenberg, 1756-1760.
Pfarrer von Hard (Bodensee, Österreich), 1764-1768.
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1734-1737 |
Johann Melchior Müller (von Glarus)
Pfarrer in Kriessern.
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1735-1759 |
Johann Jakob Lüchinger
Kaplan in Montlingen.
Er beschrieb am 30. August 1742 die durch Fürstabt Cölestin II [Cölestin Gugger] vorgenommene "Lokal- und Personalvisitation".
Dabei wurden 35 auf lateinisch formulierte Fragen beantwortet.
Dabei nannter er als grösstes Laster der Montlinger "discordia summa" (heillose Zwietracht).
Gemäss Frage 34 musste Johann Jakob Lüchinger 104 mal pro Jahr in St. Wolfgang (Oberriet) die Messe lesen und erhielt dafür ein Gehalt von 34 Gulden.
Am 7. November 1742 wurde Johann Jakob Lüchinger zum Kapellpfleger gewählt.
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1738-1743 |
Jakob Heyli
Pfarrer in Kriessern.
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1743-1747 |
Johann Fabricius Rohner
Pfarrer in Kriessern.
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1744-1646 |
Joseph Lüchinger
Häuslewirt.
Am 3. November 1744 wurde Joseph Lüchinger zum Kapellpfleger (St. Wolfgang, Oberriet) gewählt.
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1746 |
Jakob Zäch ("Kaspars")
Am 8. November 1746 wurde Jakob Zäch zum Kapellpfleger (St. Wolfgang, Oberriet) gewählt.
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1747-1749 |
Johann Germann (von Tübach)
Pfarrer in Kriessern.
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1749-1753 |
Johann Baptist Bürgen
Pfarrer in Kriessern.
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1753-1755 |
Josef Anton Hongler
Pfarrer in Kriessern.
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1755- |
Lorenz Laurenzi
Pfarrer in Kriessern.
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-1761 |
Antonius Vogt
Pfarrer in Kriessern.
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1761-1768 |
Ignaz Bärlocher
Pfarrer in Kriessern.
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1768-1771 |
Franz Josef Seiz
Pfarrer in Kriessern.
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1771-1772 |
Johann Ziegler
Pfarrer in Kriessern.
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1772-1778 |
Johann P. Hengartner
Pfarrer in Kriessern.
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1773, 1778, 1804 |
Johann Peter Ulrich Städler
Pfarrer in Montlingen.

Johann Peter Ulrich Städler war ein grosser Freund und weitsichtiger Förderer einer selbständigen Seelsorge in Oberriet.
Am 12. April 1804 bittet er den Konstanzer Rat darum, die St. Wolfgangkapelle verlängern zu dürfen.
Am 15. Juli 1805 vermacht er "zur neuen Fundation einer eigenen bleibenden Seelsorgeanstalt bei St. Wolfgang in Oberriet ad fabricam dieser Kapelle ein Kapital à 500 fl" (Gulden) à 5% Zins.
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1777 |
Messmer Johannes Mattli
Johannes Mattli, Montlingen, sollte vor seiner Hofstatt den Bach machen (instand halten).
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1778-1781 |
Josef Enz
Pfarrer in Kriessern.
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1778 |
Kirchenpfleger Johannes Langenegger
Johannes Langenegger, Kirchenpfleger, erhält die Erlaubnis,
das alte Bildkreuz auf seinem Boden durch ein "Kapellulein" zu ersetzen.
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1781-1790 |
Anton Josef Luhinger
Pfarrer in Kriessern.
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1790-1804 |
Josef Heinrich Forster
Pfarrer in Kriessern.
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1796-1798 |
Johann Jakob Heingler
Von 'Bernegg', erster Pfarrer (Curatus) in Kobelwald (bis November 1798).
Gemäss Pfarrer Johann Baptist Stieger:
"Am Anfang bestund diese Pfarreÿ nur aus circa 300 Seelen von Kobelwald und Grubach mit 300 fl [Gulden] Pastorationsgehalt".
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-1799 |
Joseph Meier
Am 21. Juli 1799 möchte Säckelmeister Joseph Meier das Amt des Kapellpflegers (St. Wolfgang, Oberriet) abgeben.
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1799 |
Joseph Binzegger
Von Baar (ZG), zweiter Pfarrer in Kobelwald (14. Januar 1799 bis 17. November 1799).
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1799 |
Johann Stieger
Am 21. Juli 1799 wurde Johann Stieger zum Kapellpfleger (St. Wolfgang, Oberriet) gewählt.
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1799-1802 |
Karl Anton Binzegger
Von Baar (ZG), Bruder des Joseph Binzegger.
Dritter Pfarrer in Kobelwald (17. November 1799 bis August 1802).
Unter Karl Anton Binzegger's Leitung wurde Kobelwald von der Pfarrei Montlingen freigesprochen, zu einer eigenen Pfarrei erhoben
und 1801 die Pfarrkirche Kobelwald gebaut.
Abschlusseintrag im Taufbuch Kobelwald (30. Eintrag im Jahre 1808 - etwa Ende November):
«Ministre Binzeger 1808 mense Octobri circa aut potius post festum St: Galli, uti Parenti et Patrini affirmont,
ex aqua & Spiritu Sancto renatus est Josephus filius legitimus Johanÿ Könis & Ana Maria Gachter ex Kobelwald.
Levartibus Josepho Zäch & Theresia Stiger.»
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1802-1806 |
Johann Baptist Bleichenbach
Von Mörschwil.
1798 Pfarrer in St. Josephen, danach vierter Pfarrer in Kobelwald (16. September 1802 bis November 1806).
Johann Baptist Bleichenbacher wohnte nach Erhebung der Filiale Oberriet zur Kuratie als erster (Kurat-) Priester in Oberriet.
Er blieb in Oberriet, bis der Bau der Pfarreikirche beendet war und vertauschte dann die Pfründe in Oberriet mit der Kaplanei in Mörschwil.
1816 wurde er Pfarrer in Tübach, wo er 1836 dann starb.
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1804-1815 |
Josef Pfister
Pfarrer in Kriessern.
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1806-1808 |
Karl Anton Binzegger (nochmals)
Von Baar (ZG), fünfter Pfarrer in Kobelwald (November 1806 bis Oktober 1808).
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1808-1812 |
Johann Anton Weishaupt
Von Appenzell, sechster Pfarrer in Kobelwald (1. November 1808 bis 1812).
Der Kavaliersarchitekt Johann Anton Weishaupt legte am 30. September 1808 einen Plan mit Beschrieb für den Neubau des Kirchenschiffes St. Mauritius in Appenzell vor.
Johann Anton Weishaupt übernahm im Februar 1812 die Pfarrei St. Valentinsberg.
Gemäss Pfarrer Johann Baptist Stieger wurden 1808 die 300 fl [Gulden] Pastorationsgehalt um 100 fl erhöht,
da die drei Orte 'Freÿbach', 'Hard' und 'Kobelwies' dazukamen.
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-1809 |
J. Lanter
Von Steinach. Kaplan in Montlingen (bis zur Aufhebung der Kaplaneipfründe im Jahre 1809).
Er las in Oberriet noch die Messe bis 1806.
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1810-1826 |
Johann Kaspar Künzle
Es gibt von Johann Kaspar Künzle bereits Einträge ab November 1810 im Taufbuch Oberriet 1804-1828 (Bd. 3).
Im Eheregister Oberriet 1810 bis 1842 vermerkte Pfarrer Künzle am 7. Juli 1818:
«Den 7ten Jully 1818 ist v. der hohen Kantons=Riegierung (sic!) der Entschluß ergangen,
das kein Pfarrer ein Brautpaar ohne Bewilligung einsegnen dörfe.
Wo den Eelaubten [Eheleuten] zur Bestauering [Besteuerung?] der Armen 22 Gulden zu bezahlen vorgeschrieben ist.
Ita testatur Küenzle pastor paroch.»
(Anm.: Schreiben war keine besondere Stärke von Pfarrer Künzle; zudem hatte er eine saumässige Schrift.)
Im Taufbuch Oberriet findet sich zudem 1826 der folgende Eintrag:
«N.B. Anno Domini 1826 die 24 Augusti advenit Saccelanus Imus hajus Parochiae F.J. Fuchs Schanis pagi St. Galli -
et eodem die hora 4ta so merid. mortuus est Parochus R.D. Casp. Kuenzle ex Ubersax R. in P.»
Danach übernahm Pfarrer Fuchs.
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1812-1815 |
Karl Drexel
Von Hohenems, siebter Pfarrer in Kobelwald (9. März 1812 bis 1815).
Resignierte krankheitshalber.
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1815-1826 |
Johann Baptist Stieger (1788-1831)
Von Kobelwald, achter Pfarrer in Kobelwald (25. Juni 1815 bis 1826).
Kam als "Beichtiger" auf den Berg Sion.
Gemäss der Kanzlei des Bistums St. Gallen sind die Lebensdaten von Johann Baptist Stieger in
Franz Josef Schöb's 'Series Sacerdotum Diocesis S. Galli' mit 24. Juni 1788 bis 1. Februar 1831 angegeben
(bestätigt von Stefan Kemmer, Bischöfliches Archiv St. Gallen).
Ebenfalls ist dort erwähnt, dass Johann Baptist Stiger 1812 Kaplan in Neu St. Johann gewesen sei
(Stefan Kemmer: "1811 oder 1812 beginnt er [Johann Baptist Stiger] in Neu St. Johann.
In diesem Jahr dürfte er auch geweiht worden sein, aber ein genaues Datum findet sich in den Quellen nicht.").
Anmerkung im Taufbuch Kobelwald 1796-1842 (Seite 60 unten):
«# Nota Hochw. S. Pfr. J.B. Stieger kam als Beichtiger nach Berg Sion. Die
Kloster Chronik berichtet: den 1 Febr. 1831 starb als Beichtiger auf Berg Sion, wo er auch begraben
liegt d. hoch... J.B.St. v. Kobelwald. Er war Pfr. daselbst. Sein Eifer f.d. Seelenheil s. Pfarrkinder zog
ihm die Auszehrung zu. J.J. 1826 wurde er als Beichtiger angestellt. Er war sehr fromm, ein
wahres Muster f. Weltleute, wie f. Ordensfrauen. Er stiftete ein Seelamt u. 2 Einzelmehren.»
Eine Anfrage im November 2010 bei den Prämonstratenserinnen
(Kloster Maria Loretto auf Berg Sion, Uetliburg bei Gommiswald SG) ergab keine weiteren Angaben.
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1815- |
Johann Kahadar
Pfarrer in Kriessern.
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1826- |
Johannes Franziskus Fuchs
Pfarrer in Oberriet.
Im Taufbuch Oberriet findet sich zudem 1826 der folgende Eintrag:
«Die 29t Octobris 1826 promotus fuit ad Parochum h.l. Joann. Francis. Fuchs».
Am 27. Jänner 1836 lief vom Schulinspektor Fuchs (Pfarrer in Oberriet) beim Schulrat ein Schreiben ein
betreffend der Erbauung eines neuen Schulhauses.
Siehe Schulgeschichte (Seite 46).
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1826-1839 |
Johannes Pius Grüninger
Von Altendorf, neunter Pfarrer in Kobelwald (20. Juli 1826 bis Juli 1839).
Wurde nach Wartegg abberufen.
[Setzte sich mit seinem Pseudo-Latein auf die erste Seite des Pfarrbuchs Kobelwald,
zwischen Johann Baptist Stieger und dessen Annotation.
Schrieb seinen Namen selbst 'Gruninger'.]
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1833-1906 |
Augustinus Egger
Pfarrer zu Oberriet, Bischof.
Geboren am 6. August 1833, gestorben am 12. März 1906.
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1836-1844 |
Werner Frei
Organist in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1839-1842 |
Johann Jakob Breu
Zehnter Pfarrer in Kobelwald (von September 1839 bis Mai 1842).
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1842-1852 |
Johann Simon Bücheler
Elfter Pfarrer in Kobelwald (von September 1842 bis Juli 1852).
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1844-1865 |
Johann Weder
Organist in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1853-1860 |
Kernigius Bernet
Zwölfter Pfarrer in Kobelwald (von Jänner 1853 bis August 1860).
|
1854-1877 |
Hironymus Hutter
Messmer in Kriessern.
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1860-1863 |
Franz Xaver Arnauer
13. Pfarrer in Kobelwald (von Oktober 1860 bis Dezember 1863).
|
1864-1866 |
S.[?] Egger
14. Pfarrer in Kobelwald (vom 3. März 1864 bis Oktober 1866).
Fungierte einige Zeit als Pfarrvikar [von?] J. Ackermann.
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~1865 |
Johann Nepomuk Idtensohn (1827-1892)
Pfarrer in Oberriet in den 1860er Jahren.
Geboren am 15. Mai 1827, gestorben am 19. Mai 1892.
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1865-1867 |
Johann Stieger
Organist in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1866-1868 |
Anton Gottfried Küng
15. Pfarrer in Kobelwald (vom 15. Dezember 1866 bis 30. April 1868).
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1867-1870 |
Josef Hutter
Organist in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1868-1871 |
Johann Benedikt Edelmann
16. Pfarrer in Kobelwald (vom 8. September 1868 bis Juli 1871).
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1870-1907 |
Leonhard Hutter
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1871-1876 |
Karl Augustin Falk
Pfarrer in Montlingen.
Hielt 1871 am 4. Sonntag nach Pfingsten eine Predigt zum Thema 'Die neue, grosse Rheinüberschwemmung im Rheinlande, und der daherige Nothstand'.
Diese Predigt wurde als Büchlein herausgegeben (mindestens zwei Ausgaben). Der Erlös ging zugunsten der Wassergeschädigten.
Vorbemerkung zur Predigt:
« Die Pfarrgemeinde Montlingen besteht aus zwei Dörfern:
Montlingen und Eichenwies. Ersteres hat eine Bevölkerung
von 770, Letzteres von 460 Seelen. Unmittelbar am Rhein
gelegen, dessen Beet sich seit 25 Jahren durchschnittlich um
15 Fuß erhöht haben soll, ist namentlich das Dorf Montlingen
schon mehrmal von den überströmenden Fluthen geschädigt
worden, doch nie so fürchterlich wie anno 1868 und in
noch höherm Grade am 19. Juni dieses Jahres. Um
nur von der letzten Überschwemmung etwas zu sagen: es
stunden von den 156 Häusern (die übrigen Gebäulichkeiten
nicht inbegriffen) nicht weniger als 140 mehr oder weniger
tief im Wasser, sehr viele in dem Maß, dass dieses selbst in
die Wohnstuben drang und die Bewohner zur schleunigen
Flucht zwang. Die, wenige Ausnahmen abgerechnet, ganz
arme Bevölkerung nährt sich nothdürftig von ihrer Landwirthschaft
und dem Verkauf von etwas Torf. Das weibliche
Geschlecht stickt zu Hause auf der Maschine.
Den i.J. 1868 ruinirten Boden hatte der Fleiß der
Landleute mit vieler Mühe und großen Unkosten wieder hergestellt.
Die Freude der guten Leute war außerordentlich,
da sie dies Jahr zum erstenmal seit 1868 "ihren Boden
wieder so schön und ergiebig" sahen. Aber ach! Der 19. Juni
zerstörte mit Einem Schlag alle fernern Aussichten! Die Feldfrüchte
sind ruinirt; der Ertrag der Wiesen ist dahin; der
Torf, der im Jahre 1868 sammt den übrigen Erträgnissen
des Landes noch hatte benutzt werden können (da der Rhein
anno 1868 erst im Oktober eingebrochen), ist diesmal theils
vom Wasser fortgeschwemmt, theils sonst total unnutzbar gemacht.
Man denke sich den allseitigen Schaden, die Noth
und die Bestürzung der nun innert 3 Jahren zum zweitenmal
so hartgetroffenen Bevölkerung, die gewiß um so mehr zu bedauern
ist, da ihr an dem Einbruch des Rheines gar keine
Schuld beigelegt werden kann (als ob sie z.B. die Besorgung
des Damms vernachlässigt hätte u. dgl.); denn der
Dammbruch ist oberhalb des Gebietes, das Montlingen zu
schützen hat.
Auch Eichenwies hat stark gelitten, doch nicht in dem
Maße wie Montlingen. Gebe der barmherzige Gott, daß die
Gefahr, von der es noch augenblicklich bedroht ist, abgewendet
werde!
Die Veröffentlichung nachfolgender Predigt bedarf wohl
wder einer nähern Begründung noch Entschuldigung; der
Zweck ist klar! Der gütige Leser, der dem Herausgeber oder
dem Hülfskomite in hier seine milde Gabe zu Gunsten
der so furchtbar Heimgesuchten, sicher aller Theilnahme Würdigen
einzusenden die Güte hat, genehmige zum Voraus ein
aus dankbarem Herzen steigendes "Gergelt's Gott tausendmal!".
Montlingen, den 26. Juni 1871.»
|
1871-1876 |
Bernhard Bischoff
17. Pfarrer in Kobelwald (vom 7. September 1871 bis 3. Juli 1876).
|
-1874 |
Johann Eigenmann
Pfarrer in Kriessern.
|
1874-1888 |
Paul Fäh
Pfarrer in Kriessern.
|
1877-1881 |
Johann Baptist Füger
18. Pfarrer in Kobelwald (vom 2. Juni 1877 bis 7. Mai 1881).
Geboren am 14. September 1849 in Mörschwil, gestorben am 25. Januar 1932 (Eltern: Johann Baptist Füger und Barbara Katharina Keller).
|
1877-1942 |
Matthias Dietsche
Messmer in Kriessern.
|
1881-1918 |
Karl Joseph Thüringer (1850 bis 1938)
Von Altstätten, 19. Pfarrer in Kobelwald (vom 16. August 1881 bis 30. April 1918).

|
1888-1889 |
J. Sohler
Pfarrer in Kriessern.
|
1890-1896 |
Anton Peretti
Pfarrer in Kriessern.
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1890 |
Alois Oberholzer
Pfarrer in Montlingen.
Pfarrer Alois Oberholzer kam um 1884 nach Montlingen.
Alois Oberholzer liess das alte Pfarrhaus aus dem Jahr 1684 umbauen, führte eine Kirchenrenovation durch und liess den Friedhof erweitern.
Unter seinem Präsidium wurde 1889 das alte Schulhaus beim Friedhof vergrössert.
Um 1890 schreibt Alois Oberholzer: "Die Jungfrauen sind als tätige, anstellige Töchter bekannt,
weshalb sie immer guten Absatz nach Oberriet, Kriessern und selbst nach Marbach finden.".
1904 liess Alois Oberholzer die neue Kaplanei erstellen.
Alois Oberholzer kaufte den ersten Bauplatz im Melchenfeld und schenkte diesen dann der Schulgemeinde,
so dass 1908 das "Schulhaus Bergli" gebaut werden konnte.
Im Jahre 1910 verfasste Pfarrer Oberholzer eine Dorf-Chronik.
Alois Oberholzer wurde in Montlingen beerdigt.
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1893- |
Kanonikus Paul Dietsche
Am 18. Oktober 1893 wurde Paul als viertes Kind des Matthias Dietsche und der Lidwina, geb. Langenegger, Schmieds,
in Kriessern geboren.
Zum Landwirtschaftsbetrieb versah der Vater den Messmerdienst an der Pfarrkirche,
der schon seit 1820 der Familie Dietsche anvertraut war (bis 1977).
Nach Besuch der katholischen Realschule in Altstätten folgte die Weiterbildung in den Kapuzinerkollegien Appenzell und Stans.
Paul studierte an der theologischen Fakultät in Freiburg.
Bischof Robertus Bürkler verlieh ihm die Priesterweihe.
Später begann die priesterliche Arbeit als Domvikar in St. Gallen.
1930 berief ihn der Bischof als ersten Pfarrer an die neuerrichtete Heiligkreuzpfarrei in St. Gallen.
1941 wurde Paul Dietsche Stadtpfarrer von Rorschach.
In Würdigung seiner Verdienste ernannte ihn der Bischof 1952 zum Ruralkanonikus (Anwärter für die Bischofsnachfolge).
Paul Dietsche starb durch einen Hirnschlag.
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1896-1920 |
Alois Hogg
Pfarrer in Kriessern.
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1902-1915 |
Alois Maier (1864-1915)
Pfarrer in Oberriet.
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1906-1909 |
August Meier
Wohnte an der Kronengasse.
Messmer in Oberriet zur Zeit der Kirchenrenovation.
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1907-1942 |
Josef Hutter
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1908- |
Pater Adolf Langenegger
Adolf Langenegger wird 1908 in Kriessem als ältester Sohn des Albert Langenegger (Vizenza Albert) geboren.
Im Argen Zipfel wuchs er mit sieben Geschwistern auf und wurde frühzeitig zur Arbeit in Feld und Stall herangezogen.
Nach sieben Primarklassen besuchte er die Realschule in Altstätten, wo ihm Professor Good die ersten Lateinkenntnisse beibrachte.
Am Feste Maria Geburt 1924 trat er in Immensee in die zweite Klasse.
1929 trat er ins Noviziat von der Gesellschaft Bethlehem in Wolhusen und studierte Philosophie und Theologie.
1935 entschloss er sich, als Missionar in die Mandschurei zu ziehen.
Am 12. Dezember 1939 starb Pater Adolf Langenegger.
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1915-1938 |
Arnold Hürlimann (1868-1945)
Pfarrer in Henau und darauf in Oberriet (1915-1938).
Gründer der ersten Kleinkinderschule in Oberriet im Jahr 1933.
Administrationsrat 1934
(siehe Schulgeschichte als Autor und auf Seite 54).
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1918-1930 |
Beda Schläpfer
20. Pfarrer in Kobelwald (vom 26. Mai 1918 bis 28. Dezember 1930).
Danach Pfarrvikariat von H.H. Jos. Eicher.
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1920-1929 |
Hermann Wicki
Pfarrer in Kriessern.
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1928-1933 |
Paul Stärkle (1892-1977)
Dr. Paul Stärkle war von 1928 bis 1933 Pfarrer in Montlingen und
von 1933 bis 1968 Stiftsarchivar in St. Gallen.
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1929-1949 |
Karl Brunner
Pfarrer in Kriessern.
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1931-1937 |
Georg Egle
21. Pfarrer in Kobelwald (vom 10. Mai 1931 bis 31. August 1937).
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1942-1950 |
Wendel Langenegger
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
|
1942-1977 |
Alois Dietsche
Messmer in Kriessern.
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1949-1974 |
Alois Graf
Pfarrer in Kriessern.
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1950-1956 |
Josef Klaus
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1956-1959 |
Hugo Meister
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
|
1959-1976 |
Wendel Langenegger
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1974-1976 |
Karl Bernet
Pfarrer in Kriessern.
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1976- |
Karl Büsser
Pfarrer in Kriessern.
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1977- |
Norbert Klien
Organist und Chorleiter in Kriessern (im Dienst der Kirche).
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1978- |
Ernst Arnold
Messmer in Kriessern.
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1270 |
Dietrich von Wichenstein (Ritter)
Tritt 1270 als Zeuge auf.
Dietreich gehörte vermutlich dem Zweig der Hohenemser an, welche Juggen bei Diepoldsau besass. |
1278 |
Heinrich Walter von Ramschwag
Heinrich Walter von Ramschwag rettete 1278 Rudolf von Habsburg
in der Schlacht auf dem Marchfeld gegen den Böhmenkönig Ottokar das Leben.
Als Dank erhielten die Ramschwager den Reichshof Kriessern, sowie andere Güter und Rechte (z.B. den Zoll zu Lindau
und die Vogtei über die freien Leute im oberen Thurgau). |
1294 |
Johann Ammann (Ammann von Rheineck) |
1402 |
Heinrich Walter von Ramschwag (Vogt)
Beklagte sich 1402 darüber, dass ihm die Appenzeller im Unterkamor Holz gehauen,
weggeführt und seine Weiden eingehagt hätten. |
1426 |
Ulrich Ammann von Hundwil (Ammann im Rheintal) |
1461 |
Josef Wüst (Ammann zu Kriessern) |
1461 |
Uli Hasler (Ammann zu Altstätten) |
1472, 1478 |
Jakob Mangolt (Vogt, Blatten)
Junker von Konstanz, Landmann von Appenzell. |
1486 |
Carl Caspar Meyer (Vogt, Blatten) |
1490 |
Jodokus Nef (Vogt, Blatten) |
1501 |
Hans Matli (Fürsprech)
Hans Matli von Rüthi führt im Auftrag von Hofammann Zäch
die Grenzverhandlungen mit Altstätten. |
1502 |
Hans Kolb (Altammann zu Rheineck)
Hans Kolb sitzt im Gericht im Streitfall der Schobinger (Hard) gegen den Hof Kriessern. |
1506 |
Ulrich Ammann (Vertreter des Hofs Kriessern im Steuerstreit mit Altstätten) |
1506, 1512 |
Ulrich Locher (äbtischer Vogt zu Blatten)
1506 Vertreter des Hofes Kriessern im Grenzstreit mit Altstätten.
1512 verhandelt Ulrich Locher, äbtischer Vogt zu Blatten, mit Altstätten. |
1507 |
Diepolt Kolb (äbtischer Vogt)
Diepolt Kolb vertritt die von Kriessem am Oberriet im Streit gegen die Ender, Kobelwies. |
1517 |
Hans Jann (Vogt, Blatten) von Marbach
Bestallung durch Abt Franz anno 1517. |
1522 |
Vincenz Hasler (Ammann zu Altstätten) |
1531 |
Georgius Tirower (Vogt, Blatten) |
1531 |
Verr / Fehr (Ammann des äbtischen Vogts von Blatten) von Altstätten
Baumeister der Burg Blatten. |
1531 |
Hübschli (Vogt von Blatten) |
1531 |
Hans Stiger (Ammann)
Hans Stiger, Ammann, und Stigers Hensi nehmen als Hofvertreter beim Schiedsgericht
mit den Neugläubigen teil. |
1532, 1533 |
Ulrich Langenegger (Reichshofvertreter)
Ulrich Langenegger klagt 1532 mit andern gegen den Bilderstürmer Hans Hübschli.
1533 ist Ulrich Langenegger (zusammen mit Rüdis Enis) Reichshofvertreter,
sie treten als Zeugen auf über den Zug des Hauptmanns Jakob Frei nach Oberriet.
Ulrich ist auch Hofvertreter im Grenzstreit mit den vier Höfen. |
~1532 |
Diepold Kolb (Vogt, Blatten)
Wird 1552 und später 'Alt-Vogt' genannt. |
1532 |
Hans Stieger (Hofammann)
Von Hans Stieger stammt das Wappen der Stieger ab. |
1533 |
Hans Herrschi (Ammann vom Hof Balgach) |
1534 |
K. Hesse (Landvogt im Rheintal, Glarus)
K. Hesse ist 1534 Vorsitzender des Schiedsgerichts, welches namens der acht Orte beauftragt ist,
den jahrelangen Grenzstreit der Höfe am Isenried zu schlichten.
Die neue Vermarkung wird 1540 eindgenössisch anerkannt. |
1534 |
Ulrich Bont (Vogtsammann)
Im Grenzstreit Hof Kriessem mit den vier Rheintalerrhoden wird der Hof durch Vogtsammann Ulrich Pont vertreten.
Hiebei wird auch vom Ponten Löhli geschrieben (Loo-Gebietsteil). |
1534 |
Hans Haltiner (Ammann von Eichberg) |
1550-1558 |
Vinzenz Haßler (Vogt, Blatten)
Bestallung durch Abt Diethelm anno 1550.
Später auch als Ammann von Altstätten genannt. |
1551 |
Vincenz Hasler (Hofammann von Balgach) |
1555 |
Vincenz Haßlar (Vogt zu Blatten) |
1555 |
Hans Hasler (Ammann zu Altstätten) |
1555 |
Hans Wüst (Amtsmann, Landvogtammann)
Hans Wüst tritt im Alp-Grenzstreit mit Rüthi auf.
Im selben Jahr ist er Hofvertreter im Streit mit den Schobinger. |
1558-1568 |
Hans Grüninger (Vogt, Blatten) von Schwyz
Bestellung durch Abt Othmar vom 28. Januar 1558 und 'Instruction' an ihn 1563.
Ermordet durch Christoph Frick von Sax, dem Jungen auf der Strasse, den 9. Dezember 1568. |
1564 |
Konrad Bangarter (Hofvertreter von Kriessern)
Konrad Bangarter ist als Hofvertreter bei einer Aussprache wegen dem Isenried. |
1564, 1566, 1567, 1569, 1571, 1595 |
Caspar Dietschi (Hofschreiber, Vogt von Blatten) von Schwyz
Hofschreiber bei Abt Othmar in Rorschach (1564).
Hofschreiber der Stadthalterei St. Gallen (1566).
Verwalter des Siechenhauses Bruggen (1567).
Baumeister im Kloster St. Gallen (1567).
Bestellung durch Abt Bernhard. War zuvor Schreiber des Statthalters in St. Gallen.
Angetreten als äbtischer Obervogt in den Fasten 1569.
In einer Verleumdung gegen ihn, wird ihm 1571 Recht gesprochen.
Wird noch genannt am "Charfreitag" 1595.
Tritt 1595 (1598?) infolge seines hohen Alters zurück.
Der Stand Schwyz empfahl dann dem Abt an dessen Stelle den Sohn Johann Dietschi, welcher dann auch gewählt wurde. |
1577 |
Konrad Hutter (Gerichtsherr zu Kriessern) |
1577, 1583 |
Andres Lüchinger (Richter, Ammann am Oberriet)
1577 ist Andres Lüchinger Richter im Streit mit den Ender, Kobelwies.
Als Ammann am Oberriet, klagt er 1583 den eidgen. Boten in Bern wegen Meiningen,
die im Rhein drei neue Wuhren geschlagen hatten. |
1577 |
Conrad Hutter (Landvogtsammann) |
1601 |
Hans Zäch im Schachen (Ammann im Hof Kriessern und Oberriet)
Hans Zäch verkauft von seinem Acker in der Aichau eine Spende an die Pfarrpfründe Montlingen. |
1602 |
Rudolf Lüchinger (Hofammann)
Rudolf Lüchinger vertritt den Hof in Baden im Streitfall mit den vier Rheintalerrhoden:
Altstätten, Marbach, Balgach und Berneck. |
1598-1631, 1639-1644 |
Johann Kaspar Dietschi
(Landvogtsammann, Hofammann)
Sohn des Caspar Dietschi.
Landvogtsammann (etwa ab 1596/1598?) bis 1630/1631 und Hofammann von 1639 bis 1644.
1602 führt Johann Dietschi von "Schweitz" (Schwyz), Vogt auf Blatten, Gespräche mit den vier Nachbarhöfen:
Die Hofleute von Kriessem sollen nicht als ausländisch geachtet, sondern den andern gleichgestellt werden.
Quartierhauptmann der Höfe Oberriet, Rüthi und Lienz.
Besitzer einer Alp in Alt-St. Johann und zweier Mühlen in Rehag.
Hans missbrauchte das ihm vom Abt (Pius) geschenkte Vertrauen und wurde deshalb um 600 Gulden gestraft und seines Amtes entsetzt (1631).
Bereits 1639 war er wieder Hofammann bis zu seinem Prozess in Altstätten im Jahre 1644.
In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar führte ihn auf den Richtplatz in der Au ausserhalb des Schlosses Blatten.
Nachts zwischen 12 und 1 Uhr wurde ihm dort «wohl disponiert und Contrit» das Haupt abgeschlagen. |
1607 |
Ulrich Mattli, Kobelwald (Hofammann in Kriessem und Oberriet)
Ully Mattli verkauft an die Montlinger Frühmesspfründe von seinem Grundstück in Kobelwald. |
1625 |
Ulrich Lüchinger (Hofammann)
Alt- und Neuhofammann Ulrich Lüchinger verhandelt mit Appenzell wegen der Alp Sämtis und Wideralp. |
1631-1643 |
Hans Kaspar Rugg von Tanegg (Vogt, Blatten)
Junker auf Sulzberg. Als Vogt angenommen am 14. Januar 1631.
Kauft 1623 das Möttelischloss in Rorschach (als er noch nicht Vogt war). |
1639 |
Jacob Leuchinger (Richter)
Jacob Lüchinger bespricht sich mit Appenzell wegen der Alp Sämtis und Wideralp. |
1643 |
Lukas Thumherr (Landvogtsammann)
Der Landvogt zu Rheineck hat dem Hof von sich aus Lukas Thumherr zum neuen Landvogtsammann vorgesetzt,
ohne ihre Vorschläge abzuwarten, wogegen die Hofleute protestieren. |
1643-1658 |
Wilhelm Christoph von Schwarzbach (Vogt, Blatten)
Beeidigt am 20. April 1643 (evtl. als Nachfolger seiners Schwagers).
Wiederholt erwähnt (auch als Gesandter), zuletzt noch 1658. |
1646 |
Johann Konrad Gasser (Notar von Konstanz)
Johann Konrad Gasser visiert eine Kopie von 7 Schreiben der regierenden Orte gegen Ammann H. Dietschi. |
1647, 1653, 1654 |
Kaspar Dietschi (Hofammann und Quartierhauptmann)
Kaspar Dietschi wünscht 1647 bei der Tagsatzung zu Baden
Kostenverteilung für die Grenzbesetzung im Schwedenkrieg.
Bei der Loslösung der Pfarrei Mäder (1654) unterzeichnen Neu- und Althofammann Kaspar Dietschi
sowie Georg Dietschi, Landvogtsammann. |
1652 |
Uli Kolb (Hofammann am Oberriet)
Uli Kolb, genannt der Kriessner, verkauft an die Frühmesspfründ ein Gut auf der 'Suweid'. |
1654 |
Joseph Benz (Landammann des Gerichts Rankweil und Sulz)
Joseph Benz besiegelt die Kirchenabkurung Mäder von Montlingen. |
1654 |
Georg Dietschi (Landvogtsammann)
Bei der Loslösung der Pfarrei Mäder (1654) unterzeichnen Neu- und Althofammann Kaspar Dietschi
sowie Georg Dietschi. |
1655 |
Hans Dietschi (Hofammann)
Elisabeth Ebnötherin ist die Frau von Hofammann Hans Dietschi. |
1655 |
Ambrosius Wüst (Hofammann)
Begrüsste am 15. Januar 1655 den Fürstabt Dr. Gallus Abt (ehem. Jakob Alt von Oberriet)
in Anwesenheit des rheintalischen Landvogts Muheim von Uri. |
1658-1662 |
Johann Willibald Schenk von Castel (Vogt, Blatten) zu Oberbüren
Ernannt am 26. April 1658 (bestallt durch Abt Gallus Alt). Resigiert 1662.
1663 und 1669 als Eichstättischer Rat genannt. |
1662-1664 |
Hugo Ludwig Reding von Biberegg (Vogt, Blatten)
Ernannt am 27. Februar 1662. Kam 1664 nach Neu-Ravensburg.
Später toggenburgischer Landvogt. |
1662 |
Hans Stiger (Hofammann von Kriessern und Oberriet)
Meister Hans Stiger, Balbierer (Haarschneider), Oberriet, Hofammann von Kriessern und Oberriet,
schuldet der Frühmesspfründe Montlingen 300 Gulden, jährlicher Zins 1½ Gulden auf Martini. |
1664-1669 |
Wolfgang Jakob von Berhhausen (Vogt, Blatten)
Ernannt am 17. März 1664. Starb 1669 auf Blatten.
Später toggenburgischer Landvogt. |
1669 |
Jakob Kuster (Rhodmeister)
Jakob Kuster, Rhodmeister, ist bei der Vermarkung der Alpen Schwamm und Strüssler beteiligt. |
1671 |
Kaspar Gächter (Weibel) |
1671 |
Konrad Hasler (Seckelmeister und Ratsmitglied in Oberriet) |
1671 |
Jakob Kobler (Landvogtsammann)
Kaspar Kobler, Hofammann, Jakob Kobler, Landvogtsammann,
und Adam Kobler, Hofschreiber aus dem Hof Rüthi (Reuthe) bereinigen die Alpgrenzen mit dem Hof Oberriet. |
1671 |
Kaspar Kobler (Hofammann)
Kaspar Kobler, Hofammann, Jakob Kobler, Landvogtsammann,
und Adam Kobler, Hofschreiber aus dem Hof Rüthi (Reuthe) bereinigen die Alpgrenzen mit dem Hof Oberriet. |
1671 |
Adam Kobler (Hofschreiber aus dem Hof Rüthi)
Kaspar Kobler, Hofammann, Jakob Kobler, Landvogtsammann,
und Adam Kobler, Hofschreiber aus dem Hof Rüthi (Reuthe) bereinigen die Alpgrenzen mit dem Hof Oberriet. |
1671-1675 |
Georg Wilhelm Rink von Baldenstein
(Vogt, Blatten)
Schwiegersohn des Wolfgang Jakob von Berhhausen.
Ernannt im Januar 1671. Im Amt bis zu seiner Ernennung als Kanzler. |
1675-1679 |
Joseph von Thurn (Vogt, Blatten)
Sohn Fidels von Thurn.
Ernannt am 24. September 1675.
Auf Blatten bis 1679, als er als Vogt nach Romanshorn kam. |
1678 |
Jakob Zäch (Ammann) |
1679 |
Beat Rink von Baldenstein (Vogt, Blatten)
Ernannt am 24. Janiar 1679.
Starb vor Antritt seines Amts im Krieg 1679. |
1679 |
Johann Jakob Schenkli (Vogt, Blatten)
Früher Lehensvogt in St. Gallen; später (1685) Kanzler in St. Gallen.
Sein Bestallungsrevers gegen Abt Gallus 1679.
Sammler anno 1684 von Rheintaler Akten und von solchen über Schloss Blatten.
Danach war die Vogtei Blatten vakant bis 1689. |
1689-1707 |
Karl Kaspar Meyer von Baldegg (Vogt, Blatten) des Rths. von Luzern
Hatte sich mit Landschreiber Victor Schorno von Schwyz, dem die Vogtei versprochen war,
im November 1668 mit Geld abgefunden.
Seine Frau (Maria Margaritha Dürlerin) starb am 13. Februar 1696 und liegt in Montlingen begraben
(vorne im Chor, wo ein Epitaph eingemauert ist).
Ebenfalls dort begraben sind ihre Kinder Marina, Joseph Ludwig und Anna Margaritha. |
1700 |
Conrad Huetter (Hofammann) |
1707-1719 |
Ludwig Hyazinth Schenkli (Vogt, Blatten)
Sohn des Johann Jakob Schenkli.
Seit 1702 Lehensvogt in St. Gallen und nach 1719 auf Rosenberg. |
1710 |
Joseph Dietschi (Gerichtsammann)
Dem Hofausschuss im Streitfall mit den Kobelwieser Schneider gehört 1710 auch
Gerichtsammann Johann Joseph Dietschi an. |
1710, 1732 |
Hans Caspar Zäch (Quartierhauptmann)
Hans Caspar Zäch vertritt 1710 den Hof im Streit mit den Schneider in Kobelwies.
Franz Zäch, Hofammann, und Hans Caspar Zäch bereinigen 1732 die Grenze im Isenried. |
1719-1728 |
Johann Rudolf Albin Wirtz von Rudenz (Vogt, Blatten)
Bestallung durch Abt Joseph am 15. November 1719 (jedoch bereits im Juni ernannt).
Beeidigt am 27. Januar 1720.
Ab Oktober 1728 Vogt auf Rosenberg. |
1724 |
Kaspar Herrsche (Rhodmeister von Oberriet) |
1729-1736 |
Joseph Basilius von Sailern (Vogt, Blatten)
Sein Bestallungsrevers gegen Abt Joseph vom 4. April 1729.
Quittiert im März 1736 weil der eine Kompagnie des Don Carlos nicht aufgeben will.
Die Stelle als Ammann von Altstätten wurde ihm vorbehalten.
Stelle als Pfalzrat 1744. |
1732, 1752 |
Franz Zäch (Hofammann)
Franz Zäch und Hans Caspar Zäch, Quartierhauptmann, bereinigen 1732 die Grenze im Isenried. |
1732, 1752 |
Johannes Kühnis (Hofschreiber, Hofammann)
1732 Hofschreiber, 1752 Hofammann |
1733 |
Bartholome Dietschi (Richter)
Das 1733 gestellte Gesuch an den Bischof von Constanz,
dass die "elteste und gesammte Gemeindsrod" zu Kriessern in Oberriet eine eigene Pfarrei wird,
ist auch von Richter Bartholome Dietschi unterzeichnet. |
1733 |
Jacob Ebneter (Ratsherr)
Ratsherr Jacob Ebneter ist 1733 Mitunterzeichner der Eingabe an den Bischof von Constanz,
in Kriessem eine eigene Pfarrei zu gründen. |
1736-1753 |
Gallus Johann Ignaz Pillier (Vogt, Blatten) von Rorschach
Ernannt im März 1736. Bestallungsrevers gegen Abt Joseph vom 24. März 1736.
Gestorben am 9. April 1753. |
1740 |
Jakob Zäch (Hofammann) |
1753-1754 |
Johann Ignaz Sartory (Vogt, Blatten)
Vorher Lehensvogt.
Beeidigt am 28. April 1753. Bestallungsrevers vom 13. Mai 1753.
Im Mai 1754 Berufung nach Oberberg. |
1754-1763 |
Joseph Christoph Würner (Vogt, Blatten)
Vorher Holcavalier.
Beeidigt im Mai 1754. Bestallungsrevers vom 23. Juli 1754.
Im Mai 1754 Berufung nach Oberberg. |
1760 |
Josef Dux (Obervogt zu Schwarzenbach) |
1763-1768 |
Fidel Stanislaus Püntiner (Vogt, Blatten)
Vorher Fiscal.
Bestallungsrevers vom 28. August 1763.
Gestorben am 27. Februar 1768. |
1764 |
Josef Lüchinger (Hofammann)
Hofammann Josef Lüchinger besiegelt eine Eingabe an den Abt. |
1766 |
Niklaus von Flüe (Landvogt)
Die Altstätter wollten 1766 die Eichstauden (im Isenried) allein nutzen,
wogegen die anderen Höfe Einspruch erhoben.
Der Landvogr Niklaus von Flüe entscheidet, die Eichstauden gehören, wie das Idenried, zum allgemeinen Tratt.
Streue, Holz und Stauden aber sollen den Altstättern allein zukommen. |
1768-1775 |
Johann Anton Rudolf Rotfuchs von Rorschach (Vogt, Blatten)
Bestallungsrevers vom 19. März 1768. |
1769, 1775 |
Suter (Landammann, Appenzell)
Suter kaufte 1769 zwei Gräser auf der Alp Sämtis.
Er verlor 1775 in einem Prozess um die Alp Sämtis gegen die Hofleute zu Kriessern.
Diverse Unbotmässigkeiten kosteten ihn 1784 den Kopf. |
1771 |
Johannes Lüchinger (Alt Hofammann)
Alt Hofammann Johannes Lüchinger erhält in Frauenfeld die Bestätigung,
von der Alp Sämtis keine Grasrechte ausser den Hof zu verkaufen. |
1771 |
Wurstenberger (Rheintalischer Landvogt, Bern)
Gab 1771 bekannt, dass das Isenried aufgeteilt werde. |
1775 |
Mattli (Alt Hofammann)
Alt Hofammann Mattli beteiligt sich im Streit um die Alp Sämtis. |
1775 |
Johann Lüchinger (Hofammann, Kriessern)
Im März 1775 beschloss der appenzellische Landrat (um Landammann Suter)
das Zugrecht auf die Alp Sämtis gegen eine Auslösung von 6000 Gulden auszudehnen.
Die Hofleute zu Kriesseren intervenierten darauf bei der Tagsatzung zu Frauenfeld.
Zur Hofdeledation gehörten: Johann Lüchinger (Hofammann), alt Ammann Mattle,
Organist Stieger und Jakob Weder.
Das Vorgehen von Landammann Suter wurde daraufhin als unbegründet, voreilig und ungültig erklärt. |
1775-1794 |
Johann Nepomuk Friedrich von Sailern (Vogt, Blatten)
Landrechtserneuerung für ihn vom Jahr 1768.
Bestallungsrevers vom 16. April 1775.
Zum Geheimen Tar ernannt im März 1792. Anwesend im Geheimen Rat August 1792.
Gestorben im Mai 1794 in Feldkirch. |
1777 |
Kaspar Kobler (Wuhrmeister und Rhodsvertreter)
Kaspar Kobler, Wuhrmeister in Montlingen, klagt, weil Messmer Mattli den Bach nicht machen will. |
1781, 1793 |
Jakob Wüst (alt Hofammann von Oberriet, Quartierhauptmann, Seckelmeister)
Quartierhauptmann Jakob Wüst klagt 1781 in Frauenfeld wegen der vielen Strassenzölle.
Seckelmeister Jakob Wüst, alt Hofammann, leitet 1793 die Zusammenkunft der Ortsverwaltungen der Gemeinde. |
1790 |
Johannes Kuster (Hofammann von Diepoldsau) |
1793 |
Johannes Zäch (Amtshofammann / Hofammann, Oberriet)
Rhodsvertreter am 21. Juni 1793 zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ortsreglements.
Johannes Zäch führt den Vorsitz bei der Versammlung der Gemeinde-Hofverwaltungen. |
1793 |
Jakob Könis / Kühnis (Richter, Holzrhode)
Rhodsvertreter am 21. Juni 1793 zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ortsreglements.
Vertritt mit fünf andern die Holzrhode beim Aufteilen der Hofgüter unter die Rhoden. |
1793 |
Josef Zäch (Richter, Eichenwies)
Rhodsvertreter am 21. Juni 1793 zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ortsreglements. |
1793 |
Johannes Zigerlig (Richter, Montlingen)
Rhodsvertreter am 21. Juni 1793 zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ortsreglements. |
1793 |
Johannes Langenegger (Richter, Kriessern)
Rhodsvertreter am 21. Juni 1793 zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ortsreglements. |
1793, 1795 |
Jakob Weder (Richter)
Im Ausschuss der Ortsgemeinde Oberriet sitzt 1793 Richter Jakob Weder,
der mit den andern Ortsgemeinden das Reglement berät.
1795 unterzeichnet er auch bei der Ablösung der Vogtsteuer. |
1794-1796 |
Karl Heinrich Gschwend (Vogt, Blatten)
Pfalzrat. Bestallung vom 14. Juni 1794. Beeidigt am 24. Juni 1794.
Im Geheimen Rat im Februar 1796. |
1795 |
Gabriel Huetter (Hofammann) |
1797 |
Franz Joseph Zweifel (Vogt, Blatten)
Gestorben als St. Gallischer Kantonsrat und Appelationsrichter. |
~1798 |
Jakob Lüchinger (Hofammann)
Wurde aufgrund seiner Aufgeschlossenheit gegenüber der einkehrenden Franzosen zum
rheintalischen Delegierten (Disputierten) bestimmt.
Die Delegierten verlangten an der ausserordentlichen Tagsatzung zu Frauenfeld die Freiheitserklärung für die Landvogtei Rheintal.
Diese Freiheit wurde dann am 3. März 1798 auch erlangt. |
1844 |
Theres[ia] Kühnis (Hebamme) |
1849 |
Joseph Lüchinger (Gemeindeammann) |
~1870 |
Karolina Kühnis (Hebamme) |
1875 und 1878-1889 |
Carl Sartory 1816- (Schulratspräsident, alt Vermittler)
In den Jahren 1876 und 1877 war kurzfristig Carl Saylern (Ingenieur, Oberriet) in dieser Funktion tätig. |
1881-1913 |
Alois Kobler 1856-1913 (Lehrer)
Lehrer an der Primarschule Oberriet und gleichzeitig Organist. |
1889-1891 |
Carl Albert Hasler (Schulratspräsident)
Wohnhaft zur Krone in Oberriet.
Schrieb 1916 eine Publikation in der Rheintalischen Volkszeitung.
Siehe Schulgeschichte (Seite 4). |
1890 |
August Dux 1842-1908 (Gemeindeammann)
Durch Ankauf von Alprechten versuchte Appenzell die Alp Sämtis an sich zu bringen.
Gemeindeammann August Dux erkannte die Gefahr und gründete 1890 mit 84 Grasechtbesitzern die Alpgenossenschaft Sämtis. |
1891-1900 |
Karl Kolb 1862- (Schulratspräsident, Gemeinderatsschreiber) |
1900-1904 |
Theodor Lüchinger 1856-1904 (Schulratspräsident, Adjunkt) |
1902-1912 |
Karl Dux 1873-1952 (Grossrat) |
1904-1906 |
Alois Oberholzer (Schulratspräsident, Pfarrer in Montlingen) |
1906-1924 |
Karl Dux 1873-1952 (Schulratspräsident / Präsident des Realschulrates;
von 1903 bis 1924 Realschulrat) |
1924-1930 |
Karl Dux 1873-1952 (Gemeindeammann - löste Karl Kolb ab;
von 1903 bis 1912 und von 1924 bis 1930 Gemeinderat) |
1924-1939 |
Arnold Hürlimann (Schulratspräsident, Pfarrer in Oberriet) |
1939-1950 |
Aemilian Krapf (Schulratspräsident, Pfarrer in Oberriet) |
1950-1956 |
Johann Metzger (Schulratspräsident, Pfarrer in Oberriet) |