Quellen & Literatur Rheintal

[AB1969]

Führer durch die Ortsgemeinde Eichenwies SG, 1969, Armin Bont (Pfarr-Resignat),
Buchdruckerei Rheintalische Volkszeitung, Altstätten 1939

[AH1936]

Schulgeschichtliches aus Oberriet und aus dem ehemaligen Hof Kriessern, 1936, Arnold Hürlimann

[AH1939]

Gründungsgeschichte der Pfarrei Oberriet, 1939, Arnold Hürlimann (Pfarr-Resignat),
Buchdruckerei Rheintalische Volkszeitung, Altstätten 1939

[AL1939]

Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Montlingen, Baugeschichte und Kunst, Alois Loser,
Montlingen-Eichenwies 1998

[AO1910]

Geschichte der altehrwürdigen Pfarrei Montlingen, 1910, J. Alois Oberholzer (Pfarrer),
Buchdruckerei Rheintalische Volkszeitung, 1910

[AO1982]

Oberriet im St. Galler Rheintal. Fünf Dörfer - eine Gemeinde, Alex Oberholzer et al., 1982,
Büchel Druck AG, Oberriet 1982

[AW2016]

Die Wunderberichte der Pfarr- und ehemaligen Wallfahrtskirche Maria Trost in Gonten (1707-1801), Achilles Weishaupt, 2016,
Innerrhoder Geschichtsfreund, Heft 57, 2016

[FG1993]

Alte Landleute von Schwyz, 1993, Fridolin Gasser
ISBN 3-90919605-5

[FL2004]

Lüchinger von Eichenwies, 2004, Firmin Lüchinger
St. Gallenkappel, März 1994

[GK1874]

Gebäudeassekuranzkataster (Lagerbuch) der Gemeinde Oberriet, 1874/75,
Staatsarchiv St. Gallen: KA R.171B30

[HL1969]

Aus der Kirchengeschichte von Oberriet: zur Erinnerung an den 150. Gedenktag der Benedizierung unserer Pfarrkirche am 29. August 1819, Hedwig Loher, 29. August 1969,
35 Seiten, Oberriet

[HM1993]

Ortsgemeinde Montlingen 1793-1993 - Wissenswertes und Heiteres aus 200 Jahren, 1993, Herbert Markovits,
herausgegeben vom Ortsverwaltungsrat 1993

[JA1806]

Geschichte des Rheinthals nebst einer topographisch-statistischen Beschreibung dieses Landes, 1806, Johann Ludwig Am Bühl,
St. Gallen, gedruckt bei Zollikofer und Züblin, 1805

[JB1928]

Wie die Schweizerische Reformation im St. Galler Rheintal Eingang fand, 1928, Jakob Bösch

[JD1943]

Das Rheintal: Geschichte des Rheintals unter der Reichshoheit und als Vogtei der VIII Alten Orte, Jakob Drittenbass
St. Gallen: Zollikofer, 1943.

[JH1878]

Der Hof Kriessern, 1878, J. Hardegger und H. Wartmann,
Druck der M. Kälin'schen Offizin

[JK1806]

Jahrzeitbuch oder Jahrtagbuch, Kobelwald, Juli 1806, Johann Anton Weishaupt et al.,
Kircharchiv Kobelwald: P I-3-1

[JM1719]

Jahrzeitbuch oder Jahrtagbuch, Montlingen, 1719-25, 1717-56, Johann Caspar Stieger und Johann Ulrich Seitz,
Stiftsarchiv St. Gallen: No. 2009

[KD1930]

Dreissig Jahre Oberriet 1900 - 1930, Dr. jur. Karl Dux, 1930,
Buchdruckerei Calendaria AG, Immensee Schwyz

[KK2004]

Die Kristallhöhle Kobelwald, Peter Kürsteiner, Hans Stünzi, Marco Filipponi,
rva Druck und Medien AG in Altstätten, Verkehrsverein Kobelwald, ISBN 3-9521425-0-6

[KS1990]

Das Rheintal um 1900 (Band 2), Konrad Sonderegger, 1990,
Appenzeller Verlag, Herisau 1990, ISBN 978-3-85882-266-6

[KZ1972]

Karl Zäch 1892-1974 - Leiter der Torfstreufabrik Oberriet, Karl Zäch, 1972,
Herausgeber: Peter Zünd

[LB1566]

Lehensbuch, Landlehen Oberriet, 15. Mai 1566,
Stiftsarchiv St. Gallen: Rubrik 135, Faszikel 1, Lehensarchiv Bd. 73

[LB1657]

Lehensbuch, Landlehen Oberriet, 11. März 1657
Stiftsarchiv St. Gallen

[LB1740]

Rheintalische Belehnung, 1740/41,
Stiftsarchiv St. Gallen: LA 240

[LB1767]

Rheintalische General-Belehnung, 1767,
Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. LXXXI, LA 268

[PS1959]

Die Pfarrkirche St. Johann zu Montlingen, Paul Staerkle et al., 1959,
Oberriet 1959

[RH2000]

Hasler im Rheintal, Robert Hasler, 2000,
Zürich 2000, Stiftsarchiv St. Gallen JN 49

[RP1548]

Ratsprotokolle vom Land Schwyz, Band 1, 1548-56,
Staatsarchiv Schwyz

[RP1590]

Ratsprotokolle vom Land Schwyz, Band 2, 1590-1613,
Staatsarchiv Schwyz

[SZ1999]

Chronik der Familie Zäch Mühlemacher, Selin Zäch, 1961,
Geleit und Vorwort von Paul Zäch (Enkel von Selin Zäch) und Peter Zünd (Herausgeber), 1999
(verlegt durch das Museum 'Rothus' Oberriet)

[WH1990]

Stammtafeln Wüst von Montlingen SG, Werner und Ursina Hug,
Zürich / Küsnacht ZH 1990

[??1680]

Annotatio et Desumptio omnium Familiarum et Personarum totius Parochiae Montlingensis Ao 1680 facta, unbekannter Autor, 1680, handschriftliches Inventar der Familien der Kirchgemeinde Montlingen

[??1946]

Notizen zur Familie Benz von Montlingen, unbekannter Autor,
14. Dezember 1946, 15 Seiten mit Schreibmaschine geschrieben

[??1950]

Wer waren die Vorfahren der Familie Hasler von Oberriet?, unbekannter Autor, ca. 1950, drei Seiten mit Schreibmaschine geschrieben mit handschriftlichen Annotationen

Lehenbücher / Lehensbücher

Erste Vorläufer der Lehensbücher entwickelten sich in der Karolingerzeit aus der Verpflichtung der Königsboten, die Reichslehen mit der vorgegebenen Formel "NN habet in beneficio NN" zu registrieren. Ab dem 13. Jahrhundert wurden Urbare angelegt, in denen bei verlehntem Gut angegeben wurde, wer der jeweilige Belehnte war.

Im Wesentlichen sind zwei Formen von Lehensbüchern zu unterscheiden: solche, die in Kurzform einen Zustand erfassen ("Lehensmann NN hat zu Lehen Objekt NN"), und solche, welche auf den Belehnungsakt abstellen ("Lehensmann NN hat empfangen zu Lehen Objekt NN"). Letztere sind in der Regel datiert und werden dann als Lehensregister oder Lehensaktregister bezeichnet. Seit dem 14. Jahrhundert wurde es üblich, über die Belehnung auch einen Lehensbrief auszustellen. Es entstanden die Lehensbriefregister. Der Text des Lehensbriefs wurde dort vollständig eingetragen.

Rheintal

[GB-RHT-1767]

Rheintalische General-Belehnung 1767 [Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. LXXXI, LA 268]

[HR-RHT-1492]

Höfe im Rheintal 1492-1494 [Stiftsarchiv St. Gallen, LA 80a]

[RB-RHT-1500]

Rheintalische Belehnung 1500-1506 [Stiftsarchiv St. Gallen, LA 88]

[RB-RHT-1501]

Rheintalische Belehnung 1501 [Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. XI, LA 83]

[RB-RHT-1504]

Rheintalische Belehnung 1504 [Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. XI, LA 85]

[RB-RHT-1506]

Rheintalische Belehnung 1506-1529 [Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. XV, LA 88]

[RB-RHT-1719]

Rheintalische Belehnung 1719 [Stiftsarchiv St. Gallen: Tom. LXIX, LA 225]

Oberriet

[GB-OBT-1740]

Generalbelehnung de Ao 1740 [Stiftsarchiv St. Gallen: Rubrik 135, Faszikel 1, Lehensarchiv]

[HA-OBT-1675]

Hofarchiv Oberriet, Steuerrodel von 1675-1681 [Stiftsarchiv St. Gallen: Rubrik 135, Faszikel 1, Lehensarchiv]

[LL-OBT-1566]

Landlehen Oberriet Bd 73 (1566) [Stiftsarchiv St. Gallen: Rubrik 135, Faszikel 1, Lehensarchiv]

Montlingen

[LL-MTL-1650]

Muntlinger Rod Stür 1650 [Stiftsarchiv St. Gallen: Rubrik 135, Faszikel 1, Lehensarchiv]

Bürgerregister / Familienregister

Das Bürgerrecht wird auf drei Ebenen geregelt:

  • Ortsbürgerrecht (auch "Bürgerrecht" oder "Heimatort" genannt)
  • Kantonsbürgerrecht
  • Schweizer Bürgerrecht

Das Ortsbürgerrecht wurde in der Schweiz erst in der Helvetik (1798-1803) systematisch eingeführt. Grössere Orte führten jedoch bereits früher entsprechende Register. Im Kanton St. Gallen dauerte die Umsetzung jedoch bis 1834. Die kantonalen (St. Gallen) Bürgerregister wurden von 1834 bis 1928 geführt.

Nach der Trennung zwischen Politischen Gemeinden und Ortsgemeinden 1831 wurden beide Körperschaften dazu verpflichtet Bürgerregister der Ortsbürger anzulegen (Verordnung vom 20. Oktober 1834). Die einzelnen Daten reichen - je nach Alter der eingetragenen Personen - bis in die Zeit zwischen 1760 und 1816 zurück. Die Originale befinden sich bei den Zivilstandsämtern der Gemeinden (resp. den zentralisierten Ämtern, z.B. Altstätten für das Rheintal). Das Staatsarchiv besitzt eine Kopie in Form von Mikrofilmen.

Altstätten führte ein Familienbuch bereits im 18. Jahrhundert. 1929 wurden in der Schweiz die Familienregister eingeführt (Bundesverordnung über den Zivilstandsdienst vom 18. Mai 1928). Im Kanton St.Gallen lösten diese die Bürgerregister ab.

Neben den Bürgerregistern führten die Politischen Gemeinden ab 1834 noch das Niederlassungsregister (für Personen mit eigenem Haushalt, Beruf oder Gewerbe auf eigene Rechnung) und das Aufenthaltsregister (für Personen ohne eigenen Haushalt bzw. mit unselbständigem Erwerb). Erstere Personen besassen das Stimmrecht, zweitere nicht. Diese Register wurden 1954 zur Einwohnerkontrolle zusammengefasst.

Zivilstandsverordnung ab 1876

Ferner wurde von der Gemeinde ab 1876 ein Zivilstandsregister (Geburts-, Ehe- und Totenregister) A (für alle Zivilstandsfälle innerhalb des Zivilstandskreises) und B (für Ortsbürger ausserhalb des Zivilstandskreises) geführt. Das Staatsarchiv führt die Doppel der Register A und B (ab 1910 nur noch die Doppel des Registers A, denn die revidierte Verordnung über die Zivilstandsregister vom 25. Februar 1910 hob die Pflicht auf, das Register B im Doppel zu führen).

Oberriet

[BR-OBT-01]

Oberriet Bürgerregister Band 1 A-W vor 1834 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-02]

Oberriet Bürgerregister Band 2 W-Z vor 1834, 1835-1851 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-03]

Oberriet Bürgerregister Band 3 1851-1866 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-04]

Oberriet Bürgerregister Band 4 1866-1879 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-05]

Oberriet Bürgerregister Band 5 1879-1893 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-06]

Oberriet Bürgerregister Band 6 1893-1905 [Mikrofilm im Staatsarchiv SG]

[BR-OBT-07]

Oberriet Bürgerregister Band 7 1905- [gesperrt]

[BR-OBT-08]

Oberriet Bürgerregister Band 8 -1928 [gesperrt]

Montlingen

[BR-MTL-01]

Montlingen Bürgerregister Band 1 1834- [im Archiv Montlingen]

[BR-MTL-02]

Montlingen Bürgerregister Band 2 -1928 [im Archiv Montlingen]

Kobelwald

[FR-KW-01]

Kobelwald Familienregister Sommer 1877 (von Pfarrer Baptist Füger)
[gelagert im Keller des Pfarrhauses Kobelwald]

Quellen & Literatur Schwyz

Pfarrer Albert Iten nennt in seinem 1956 erschienenen Buch 'Die Anfänge einiger Zuger Geschlechter' auf Seite 25 die Glaubenserneuerung (Reformation) als Grund der Einwanderung: «Solche [Einwanderer] verliessen auch das Rheintal ..., um im Gebiete der katholischen Orte eine neue Heimat zu finden. ... In Sattel siedelten sich von der Pfarrei Montlingen her, dem Hof Stig bei Kobelwald, die Styger [Stiger], ebenso die Lander vom Rhein oder von Land und die Kabis an, um weiter ins Aegerital vorzugringen.»

[FA-SZ-01]

Die Jahrzeitbücher des Kantons Schwyz, Band 1, Das Jahrzeitbuch der Pfarrkirche St. Martin, Schwyz, Franz Auf der Maur, Schwyz 1999. Darin auch einige Styger / Stiger.

[FA-SZ-02]

Die Auf der Maur von Schwyz, Ingenbohl und Unteriberg - Alte Landleute zu Schwyz, Franz Auf der Maur, Schwyz 2004. Auf Seite 617 die erste Ehefrau von Franz Auf der Maur, d.h. Josefina Margrith, * 19.3.1932, Tochter des Robert Hermann Stieger und der Katharina Haltinner.

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (Neuenburg)

[HBLS-01]

Erster Band: A - Basel, 1921, Prof. Dr. Heinrich Türler, Dr. Marcel Godet, Victor Attinger

[HBLS-02]

Zweiter Band: Basel - Egnach, 1924, Prof. Dr. Heinrich Türler, Dr. Marcel Godet, Victor Attinger

[HBLS-03]

Dritter Band: Egolf - Güttingen, 1926, Prof. Dr. Heinrich Türler, Victor Attinger, Dr. Marcel Godet

[HBLS-04]

Vierter Band: Güttingen - Mailand, 1927, Prof. Dr. Heinrich Türler, † Victor Attinger, Dr. Marcel Godet

[HBLS-05]

Fünfter Band: Maillard - St. Didier, 1929, Prof. Dr. Heinrich Türler, † Victor Attinger, Dr. Marcel Godet

[HBLS-06]

Sechster Band: Saint-Gelin - Tingry, 1931, Prof. Dr. Heinrich Türler, † Victor Attinger, Dr. Marcel Godet

[HBLS-07]

Siebenter Band: Tinguely - Zyro, 1934, † Prof. Dr. Heinrich Türler, † Victor Attinger, Dr. Marcel Godet

[HBLS-08]

Supplement, 1934, Dr. Marcel Godet, Dr. H. Tribolet, Léon Montandon

Weitere Literatur

[JR-GOS-01]

Geschichte der Pfarrgemeinde Gossau Kanton St Gallen, Johann Theodor Ruggle, Gossau 1878.

 

__________
Erstellt durch Daniel Stieger (letzte Nachführung am 12. Juli 2017)